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Allerhöchstes Gefährdungspotenzial (HOCHWERTIGES MARIHUANA UND HASCHISCH IM UMLAUF)

Gerade vor dem Hintergrund einer effektiven Suchtprävention halte ich es für bedenklich, dass schlicht falsche Behauptungen der Polizei derart unkritisch veröffentlicht werden.

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www.hanfverband.de

Sehr geehrte Damen und Herren!

Insgesamt gibt es im Verlauf der letzten Jahrzehnte einen moderaten Anstieg der THC-Werte. Mittlerweile gibt es auch gelegentlich Sorten mit sehr hohen Wirkstoffgehalten. Diesen auf „Genmanipulation“ zurückzuführen ist jedoch irreführend, da die entsprechenden Sorten durch „klassische“ Zuchtmethoden wie Selektion und Hybridisierung generiert werden. Hochtechnologischer und kostenintensiver Einbau von Gensequenzen in Hanfpflanzen, wie dies heutzutage bei einigen Nutzpflanzen betrieben wird, ist dabei weder sinnvoll noch notwendig.

Selbstverständlich kann Cannabiskonsum ein gesellschaftliches und gesundheitliches Problem darstellen. Aber die Behauptung, dass mit einem gestiegenen Wirkstoffgehalt eine höhere gesundheitliche Gefahr einhergehe und der Konsum gar „irreparable Gehirnschädigungen“ zur Folge haben könnte, halte ich für höchst bedenklich, da die medizinischen Erkenntnisse der Cannabis-Forschung der letzten zehn bis fünfzehn Jahre ignoriert werden.

Statt schneidiger Rhetorik sollten sich sowohl Polizei als auch der Gesetzgeber sowie insbesondere die Presse Gedanken machen, welche Alternativen zur bloßen Repression und Prohibition von Cannabis denkbar sind.

mit freundlichen Grüßen Georg Wurth

Kontakt:
- Deutscher Hanf Verband
- Georg Wurth
- Dunckerstr. 70
- 10437 Berlin

- Tel: 030-44716653
- Fax: 030-44716654
- email: Georg.Wurth chez hanfverband.de
- Homepage: www.hanfverband.de

Erscheinungsdatum Montag 30. Juli 2007 18:39

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