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Antiretrovirale Therapie und Cannabiskonsum

US-Forscher haben die Wirkungen des Cannabiskonsums auf die Bereitschaft zur Fortsetzung der antiretroviralen Therapie (ART) bei HIV-positiven Patienten untersucht.
252 Patienten nahmen an der Befragung teil, 175 (69 Prozent) erhielten ART und 168 (67 Prozent) machten Angaben zur Fortsetzung der ART und der Cannabisverwendung.
Es gab keine Beziehung zwischen der Fortsetzung der ART und dem Cannabiskonsum. Allerdings war unter den HIV-Positiven, die an Übelkeit litten, die Wahrscheinlichkeit, mit der ART-Therapie weiter zu machen, dreimal so hoch, wenn sie Cannabis konsumierten, als wenn sie es nicht verwendeten. (1)

(Quelle: De Jong BC, et al. J Acquir Immune Defic Syndr 2005;38(1):43-46.)

1) Woraus immerhin geschlossen werden kann, dass Cannabis die bei der ART häufig vorkommende Übelkeit lindern kann

  • U.S. researchers investigated the effects of cannabis use on continuation of antiretroviral therapy (ART) in HIV positive patients.
  • Des chercheurs américains ont étudié les effets de la consommation de cannabis sur la poursuite de la thérapie anti-rétroviale (ART) chez des patients infectés par le virus du sida (HIV positifs).
Erscheinungsdatum Sonntag 9. Januar 2005 01:29

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