CO² Begasung
Alles will man für seine Cannabis Pflanzen machen, alles will man ihnen geben. Wenn man dann hört, das die Vervierfachung des CO² Wertes zu 40% höheren Erträgen führt und das die Pflanzen auch noch um 20% schneller reif sind, man insgesamt sein Ergebnis also fast verdoppeln kann, dann ist man schon versucht sein Gras zu begasen. Aber lest selber, das Testergebnis läst euch wieder ernüchtern.
Die Hot Box
Propan Gas zu CO² Gas und Wasserdampf
Die CO² Klimabox
Die Hot Box
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Regelmäßig etwas beiläufig auszuprobieren, ohne die Routinearbeit dabei zu vernachlässigen, bringt einem neue Erfahrungen. Dieses kann auf die ein oder andere Art und Weise hilfreich sein. Mal wieder ist es soweit, etwas Geld und Arbeit für Experimente zu verschleudern. Nachfolgend wird der Versuch geschildert, mit einer Hot Box, die Propangas verbrennt, die Luft mit CO² anzureichern.

Mit diesem Gerät hat das folgende Experiment begonnen. Es handelt sich um einen CO² Computer der den CO² Gehalt der Luft mist und einstellbar von 600 bis 3000 ppm Strom weiterleitet und zwar dann, wenn der gemessene Wert unter dem eingestellten liegt. Somit kann dann der CO² Controller gezielt Gas ausstoßen. Durch dieses Gerät wurde sichtbar, wie wenig dieses bringt. Es wird zum einem empfohlen, den CO² Gehalt der Luft von ca. 400 ppm auf ca. 1600 ppm zu vervierfachen um dann richtig gute Erträge zu erwirtschaften aber zur anderen Seite wäre die zehn Kg Flasche CO² Gas dann vermutlich alle drei Tage lehr. Die Füllung kostet 44€ und die Flasche wiegt dann ca. 30 Kg.
In dem nachfolgendem Foto kann eine 10Kg CO² Flasche mit ihrer Gasentnahmeinstallation betrachtet werden. Nicht in dem Bild ist der Regulator des CO² Controllers zu sehen, an dem eingestellt wird, wie viel CO² das Entnahmegerät entnimmt. Dieser kann dann in eine Zeituhr gesteckt werden, die den Regulator nun nur während der Beleuchtungsphase ansteuert.
Die Pflanzen in der Blüte sind aufgebockt und ein Lüfter saugt unter diesen an, um die Luft durch ein PVC Rohr nach oben zu blasen, durch ein waagerechtes PVC Rohr wird die Luft zu den Ventilatoren abgegeben, von denen die Luft über den Pflanzen unter den Reflektoren umgewälzt wird. Das CO² Gas wird von der Flasche durch den CO² Controller durch den schwarzen Schlauch in das PVC Rohr eingelassen. Vermutlich währe es besser gewesen, den Lüfter die Luft unter den Pflanzen in die Blütekammer durch ein PVC Rohr oder Alu Flex Schlauch verteilt einzublasen, damit die Luft von unten nach oben an den Pflanzen vorbeiströmen kann bevor sie oben abgelüftet wird. In dieser Variante wird die mit CO² angereicherte Luft auf die Pflanzen geblasen.

Auf der Personenwaage kann der Füllstand der CO2 Flasche abgelesen werden: Gewicht weniger als das an der Flasche vermerkte Eigengewicht. An der Flasche wird der Druckminderer mit intakter Dichtung fest aufgeschraubt, aber nicht so fest das die Dichtung dabei zerrieben wird. Links neben dem Druckminderer befindet sich das Entnahmegerät, aus dem das Kabel und der Schlauch kommen. Das Entnahmegerät soll fest und nicht
locker angebracht sein, dieses erwähnt der Hersteller wohl nicht immer. Zumindest wundert man sich dann am nächsten Tag nicht, warum die Flasche schon lehr ist. Ohne dass bereits CO² durch das Entnahmegerät zu entnehmen ist wird nach der Installation des Druckminderers die Flasche geöffnet und sofort wieder geschlossen. Der Druck soll sich so ungefähr auf dem Druckminderer nach 15 Minuten gehalten haben. Wenn er deutlich gefallen ist muss der Druckminderer neu angeschlossen werden. Wenn sich das Gas in der Leitung der Temperatur des Raumes anpasst wird es den Druck etwas ändern aber nicht viel. Wenn die Plastikdichtungen Probleme machen können Gummiwasserdichtungen verwendet werden, diese gibt es in Baumärkten zu kaufen. Da diese sich zerreiben, wenn der Druckminderer zu fest aufgeschraubt wird soll dieser nicht zu fest aufgeschraubt werden und die Gummidichtungen sind nur einmal zu verwenden da sie während des Benutzens gequetscht werden und so beim weiteren Benutzen defekt sein können.
In einer Situation, in der wegen Geruch ständig etwas abgelüftet wird und wegen der Temperatur regelmäßig viel abgelüftet werden muss ist es praktisch gesehen nicht möglich, den CO² Gehalt auf 1600 ppm zu erhöhen. Die Kammern müssten dazu hermetisch abgeriegelt werden und gekühlt und entfeuchtet werden, damit dieses Gas sich nicht zu allen Seiten austauscht.
Um den Gasgehalt von ca. 400 Parts Per Million auf diese 742 ppm zu erhöhen ist die 10 Kg Flasche nach spätestens drei Wochen lehr. Also muss etwas neues ausprobiert werden. Somit zog diese Investition für den CO² Computer mit einem Listenpreis von 1450€ eine weitere hinterher, die einen Listenpreis von ca. 900€ haben soll. Das erstandene Gerät, die Hot Box ist im folgendem Foto zu sehen.

Schwer vorstellbar ist es, dass die dicksten PCs billiger sind als der Shiva CO2000 Computer und ein Katalythofen ein zehntel von dem einer Hot Box kostet.
Abgesehen vom Preis ist der CO² Computer eine sinnvolle Sache, die einem die gewünschte Klarheit verschafft. Leider ist es oft schwierig, sich zu informieren, wie einzelne Geräte dann wirklich funktionieren. Dieses ist bei der Hot Box auch so gewesen. Außer, dass sie vier KW hat und CO² produziert fehlten sämtliche Informationen. Das der Hitzeausstoß hoch ist findet sich darin jedoch schon wieder. Der riesengroße Vorteil dieses Gerätes ist, dass eine kleine Pilotflamme ständig brennt und durch den Stromimpuls überbrückt wird. Somit kann die Hot Box über Zeituhr oder besser über den CO² Computer hochgefahren werden. Dieser Vorteil ist jedoch nichts wert, wenn die Situation nicht vorhanden ist dieses Gerät zu nutzen.
Die Hot Box soll mit 37 mbar betrieben werden und in Deutschland arbeiten handelsübliche Druckminderer mit 50 mbar. Somit öffnet sich die Vermutung, dass dieses Gerät dann noch mehr als 300 Gramm Propangas in der Stunde verbrennt, wenn es am Stück läuft.
Dieses Gerät soll vermutlich tiefer im Raum installiert werden aber es fehlt an Platz. Das CO² wird aber versuchen sich zu allen Seiten auszugleichen. Zumindest soll es den CO² Gehalt auf über 1000 ppm steigern. Dieses wäre kein Problem, wenn die Hitze nicht wäre. Sobald diese ausgestoßen wird fährt die Abluft hoch, sodass nun beide Geräte gegeneinander arbeiten und trockene Zugluft entsteht. Der CO² Gehalt sinkt wieder auf ca. 800 ppm. Nun wurde versucht den CO² Gehalt nur etwas zu erhöhen, sodass die Ablüftung unten bleibt. Es scheint sich dennoch ein heißer Luftstrom gebildet zu haben, der vor allem ein sechstel der Fläche sehr beeinträchtigte. Das Ergebnis war eine magere Ernte wobei sich die Spinnmilben gut entwickelten. Zu den Angaben zur Hot Box fehlt die Minimum Flächenangabe auf die sie sinnvoll eingesetzt werden kann, wenn diese Fläche sich aber noch nicht sowieso schon überhitzt. Für dieses deutlich zu kleine und warme Situation ist die Hot Box in ihrer Auswirkung sehr negativ.
In anderen Situationen kann dieses ganz anders aussehen und zwar deswegen, weil die Hot Box über Strom Impuls hochgefahren werden kann.
Für große nicht überhitzte Gewächshäuser wäre dieses Gerät geeignet, da es die Abluft zu den Seiten weit in den Raum drückt. Auch für unterkühlte Keller kann dieses Gerät sehr nützlich sein. Es kann direkt über Thermostat angesteuert werden. Diesem kann eine Zeituhr vorgeschaltet werden. Wenn es dann zu kühl ist wird geheizt und wenn es zu heiz ist wird abgelüftet. Zumindest ist dieses Gerät für kleine Situationen ungeeignet und eignet sich auch nur dann, wenn es eher zu kühl als zu warm ist.
Zwei Kleinigkeiten, wie auf den Fotos zu sehen, bleiben noch anzumerken.


Es ist peinlich genau darauf zu achten, dass die Gasleitung dicht ist. Deshalb wird ein Druckminderer mit Druckanzeige verwendet. Nachdem die Leitungen mit Zangen angeklemmt werden muss der Druck nach dem direkten verschließen der Gaszufuhr auch für über 20 min. auf der Leitung bleiben ohne deutlich abzuweichen. Da sich das Gas der Temperatur anpasst sind geringe Abweichungen normal.
Die andere Kleinigkeit ist die Hitze, die nach oben aufsteigt. Normalerweise kann diese zu allen Seiten weg und sich somit nicht stauen. Aber da die Hot Box nicht tiefer montiert werden konnte wurde die Decke direkt über diesem Gerät mit Platten isoliert die normalerweise hinter Heizkörper eingearbeitet werden. Diese Platten eignen sich auch als Unterlage für Vorschaltgeräte. Eventuell brät mal eins durch und erzeugt in diesem Moment schlagartig Hitze. Diese kann dann nach unten hin keinen Schaden anrichten.
Wenn diese Hotbox in einem großen kühlen Keller durchgehend laufen würde, hätte sie einen Verbrauch von 7,2 Kg Propangas pro Tag. Alle 37 Stunden müsste eine neue 11Kg Flasche Propangas angeschlossen werden. Wenn der große Keller zugeheizt werden muss, wäre dieses aber eine gute Lösung für eine Growanlage. Die meisten Grower werden aber nicht solch ein Gerät benötigen, da ihnen ein Katalytofen bereits genügen würde, der deutlich billiger wäre. Ein Vorteil der Hotbox ist, dass sie über Thermostat sogar Minutenweise zugeschaltet werden kann und danach praktisch gesehen keine Hitze mehr erzeugt, da nur die für die Hitzeentwicklung unbedeutende Pilotflamme weiterbrennt. Es wird in Baumärkten vermutlich aber Gasturbinenheizgeräte geben, die durch ein schon eingebautes Thermostat zuschalten und deutlich günstiger sind. Der nächste Punkt ist, dass solch eine starke Hitzequelle nicht direkt neben den Pflanzen stehen darf, es würde diese sehr beeinträchtigen. Die entstehende Hitze muss auf dem Weg zur Pflanzung mit kälterer Luft verwirbelt und zusätzlich befeuchtet werden. Kalte Luft, die stark erwärmt wird, verliert viel von ihrer prozentualen Feuchtigkeit. Es kann schwierig sein, diesen Feuchtigkeitsgrad wieder zu erhöhen. Zu diesem ist im Bereich der Luftbefeuchtung schon einiges erläutert worden. Es empfiehlt sich, den Gasbrenner in eine Zuluftkammer zu stellen, in der entweder durch einen Ultraschallbefeuchter oder durch Nebeldüsen befeuchtet wird. Die Befeuchtung über die Nebeldüsen kann eventuell nahe des Gasbrenners besser gelingen, wenn die warme Luft erst danach mit kältere gemischt wird. Deswegen soll diese Zuluftkammer auch nicht groß sein, damit die Luft sich in ihr deutlich erwärmen kann.
Für das Zuheizen in kleinen Räumen ist die Hotbox mit vier KW als die kleinste Hotbox, die angeboten wird jedoch schon zu groß. Es ist generell schwierig, für einen kleinen Raum einen Gasbrenner mit kleiner Stufe zu finden, der zudem nicht richtig heizen sondern das Gas abfackeln soll. Im Campingbedarf gibt es jedoch einen hilfreichen Gasofen, der einem in gewissen Situationen weiterhelfen kann. Dieser anscheinend namenlose Ofentyp saugt zwar die benötigte Luft aus dem Raum an in dem er steht aber er leitet seine Abluft über einen Kamin weg. Wenn nun ein langes Rohr Außen am Gebäude verlegt werden kann, ohne das dieses stört, kann durch dieses ein Lüfter ansaugen. Dieses Rohr soll nicht direkt aus dem Abluftkamin des Ofens ansaugen sondern als ein offener Trichter über dieses gestülpt werden, damit nicht zu viel Luft durch den Ofen gesogen wird. Somit kann ein guter Teil der Wärme Draußen verpuffen und die CO² angereicherte Luft in die Growkammer eingeleitet werden die aber dennoch erwärmt sein wird und befeuchtet werden muss.
Da die CO² Begasung wegen der einzelnen Aspekte eine komplizierte Geschichte ist, die oft nicht so effektiv umgesetzt werden kann wie es einem empfohlen wird sollte man seine Energien erst auf anderes konzentrieren und dieses in seiner angepriesenen posetiefen Wirkung nicht überbewerten.
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Habt ihr Fragen, Anregungen, Ergänzungen, wollt ihr zu diesem Thema etwas anmerken oder hinterfragen? Dann geht doch in das Forum und tut dieses einfach in der Rubrik Growroom. Oder ihr meint schon Ahnung zu haben? Super, dann schaut mal rein, ob ihr ein paar Fragen beantworten könnt.
Propan Gas zu CO² Gas und Wasserdampf
Unter normalen Umständen soll zusätzlicher Ausstoß der Klimagases CO² vermieden werden aber es scheint sinnvoller, es selber zu erzeugen als das dieses Energieaufwändig aus der Luft gesogen wird. Propan Gas verbrennt sauber zu Kohlenstoffdioxid, CO² und zu Wasser, H²O. Beides ist für die Natur nicht schädlich und es wird von ihr auch beides benötigt. Pflanzen benötigen das Klimagas CO² zum wachsen und nicht dieses sondern eine verdreckte Umwelt stört sie. Eine saubere Umwelt kann viel mehr Kohlenstoff binden als eine verdreckte.
Aber wie findet dieser Vorgang von C3H8 verbrennt mit O² zu CO² und H²O statt? Aus einem C3H8 und fünf O² Molekühlen entstehen drei CO² und vier H²O Molekühle. Wie viel entsteht nun aus einem Kg Propan? Um dieses zu berechnen fehlt noch das Atomgewicht.
Kohlenstoff hat eine Atommasseneinheit (u) von ca. 12, Wasserstoff von ca. 1 und Sauerstoff von ca. 16.
3 * 12 (36) + 8 * 1 (8) = 44 Dieses ist das Gewicht eines Propan Moleküls in u.
3 * 12 (36) + 6 * 16 (96) = 132 Dieses ist das Gewicht des bei der Verbrennung entstehenden CO² Gases in u.
8 * 1 (8) + 4 * 16 (64) = 72 Dieses ist das Gewicht des bei der Verbrennung entstehenden H²O Gases in u.
Bei der Verbrennung von einem Kg Propangas entstehen drei Kg CO² und 1,636 Kg Wasser. In Prozent ausgedrückt entsteht bei der Verbrennung von Propangas also 300% CO² und 163,6% Wasser. Somit ist es leichter, Propangas Flaschen zu schleppen und deren Innhalt zu verbrennen als sich mit schweren CO² Gas Flaschen abzuquälen. Da eh nur der Kohlenstoff gewünscht ist schleppt man bei 10 Kg CO² Gas Flaschen für gute 2,7 Kg ca. 30 kg , bei 11 Kg Propangas Flaschen wären dieses ca. 9 Kg Kohlenstoff zu 24 Kg Gewicht.
Demnach würden bei CO² Gas ein Kg Kohlenstoff über 16€ kosten wobei es als Propangas ca. ein Zehntel davon kosten würde.
Aus 11 Kg Propangas entstehen 33 Kg CO² Gas und 18 Kg Wasserdampf.
Somit wurde dieses zur Erkenntnis beim testen der Hot Box. Es muss also einen anderen Weg geben, durch Verbrennung CO² Gas zu erzeugen, bei dem weniger Hitze erzeugt wird und zudem auch nicht so viel Propan Gas verbraucht wird. Dieser Weg wird im nächsten Kapitel „Die CO² Klimabox“ beschrieben.
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Die CO² Klimabox
Dieses ist der viel versprechende Name zu etwas, dass es leider noch nicht zu geben scheint. Die Verbrennung von Propan Gas erzeugt nicht nur CO² und H²O sondern auch viel Energie in der Form von Hitze. Diese Energie kann umgewandelt werden, z.B. zu Kälte, Strom oder als Motorenantrieb von Maschinen.
Für große Gewächshäuser wird es nun sehr sinnvoll, sich einen Gas Generator zur Stromerzeugung zuzulegen. Dieser würde Tags arbeiten, wenn die Pflanzen CO² benötigen und die Abluft würde verteilt in das Gewächshaus eingeleitet werden. Wenn dieses beheizt werden soll direkt und ansonsten über ein längeres Außenrohr oder ein unterirdisches Rohr um die Hitze nach Außen hin abzugeben. Dieses würde die Möglichkeit eröffnen, Gas Kraftwerke an große Gewächshausanlagen zu koppeln. Immer mehr Gemüse wird in Gewächshäusern angebaut und sogar teilweise künstlich beleuchtet. Somit kann in diesen das abfallende CO² Gas sinnvoll eingesetzt werden. Zudem können die Gas Kraftwerke sinnvoll in die Stromspitzen greifen.
Nun aber zurück von 600000m² Anbaufläche zu 6m² Anbaufläche. Der Prototyp zu der CO² Klimabox ist schon angefertigt, bestehende Mängel können zurzeit jedoch nicht behoben werden.

Diese mobilen Kühlboxen konnten zum einen mit Strom und können zum anderen immer noch mit Gas betrieben werden. Die Kühlbox wurde, um Platz zu sparen, abgesägt. Übrig bleibt nur die gesamte Apparatur und die Kühlplatte.
Dieses Gerät erzeugt leider nur wenig CO² Gas von ca. 24 Gramm in der Stunde. Ansonsten muss alles nicht benötigte leider mitgekauft werden. Zu diesem gehören die gesamte Isolierung mit der Kühlbox sowie die Möglichkeit der elektrischen Nutzung.
Es handelt sich hierbei um eine kostspielige Notlösung die zudem nicht alle Eigenschaften aufweist, die gewünscht werden. Dieses Gerät benötigt zu wenig Propangas und läuft leider nur auf voller Stufe. Es müsste mit einer Pilotflamme arbeiten, um Elektrisch überbrückt werden zu können. Die Gaszufuhr müsste dann manuell eingestellt werden können um z.B. von 20 bis zu 100 Gramm Verbrauch pro Stunde erreichen zu können. Es können mehrere Brennkammern in Reihe geschaltet werden, die nach dem frei schalten per Stromimpuls über die Pilotflamme zünden. Diese können dann manuell geöffnet oder versiegelt werden oder sie öffnen sich automatisch, über Thermostat angesteuert.
Das Gerät treibt mit der Hitze Kühlplatten an. Somit wird die entstehende Hitze zu einem großen Teil runter gekühlt. Dieses ist aber nicht alles, was die CO² Klimabox könnte. Über den Kamin kann ein Ansaugrohr montiert werden. Ein Lüfter, der Hitzeunempfindlich sein soll, saugt die warme Luft an und leitet sie durch einen langen Aluflex Schlauch zuerst nach Draußen und dann in die Blütekammer. Der Schlauch soll dabei so liegen, dass ein Großteil der Hitze nach Außen entweichen kann. Zudem wird der Schlauch nicht dicht an die CO² Klimabox angeschlossen sondern mit ein paar cm Luft damit die Luft auch bei einem Ausfall des Lüfters zirkulieren kann. Dieser wird über einen Drehzahlminderer so eingestellt, dass er etwas aber nicht zu viel ansaugt.
Somit kann die CO² Klimabox in die Wand der Blütebox eingelassen werden um innen zu kühlen und die Abluft, die Außen kühlt kann durch einen Alu Flex Schlauch in die Blütebox eingeleitet werden. Die Klimabox kann so genutzt werden, dass sie ein wenig erwärmt oder etwas kühlt und erzeugt dabei über Zeituhr oder CO² Computer gesteuert etwas oder etwas mehr CO² Gas.
Dieses Gerät kann auch ohne den Lüfter einfach mit in die Blütekammer gestellt werden. Es kann auch über ein Thermostat, dass per Zeituhr geschaltet wird, geschaltet werden. Die warme Abluft kann dann jedoch über eine Umleitung an den Kühlplatten vorbei gesogen werden. Dazu kann ein Blechgehäuse über diese Platten gehangen werden, sodass der Ansaugstutzen mit dem Kamin dicht abschließt. Wenn die warme Luft sich nicht von alleine dort entlang saugt soll das Blechgehäuse in einen Rohrlüfter wie für Badezimmer münden, dann soll der Ansaugstutzen aber nicht dicht mit dem Kamin abschließen. Somit wird die gekühlte Abluft nach unten geblasen. Einfacher wäre es dann, die kühlenden Platten zu einer Röhre zu formen die sich über den Kamin befinden soll, somit wird die warme Luft bequemer gekühlt.
Mit diesem Gerät könnte vermutlich eine sich nicht überhitzende relativ dichte Blütebox mit weit über 1000 ppm begast werden. Das begasen lohnt sich eigentlich nur für Pflanzen, die bereits sichtbar blühen. Für die Vorblüte und die Wuchsphase der Blüte ist die Begasung zwar auch förderlich aber nicht notwendig.
Diese hohe Begasung würde auf jeden Fall dann klappen, wenn die kühlende Platte in der Blütekammer wirkt und die entstehende Abluft sauber durch einen Aluflexschlauch nach Draußen geleitet wird um dann gekühlt wieder in die Blütekammer eingeleitet zu werden.


Oben sind die Kühlboxen von der anderen Seite zu sehen, unten ist die 11 Kg Flasche mit Propangas zu sehen. Ein Gebäude mit Gasanschluss oder Gastank bietet die Möglichkeit, diese Brenner mit an die feste Leitung zu legen. Es wird lediglich ein Gas Installateur benötigt, der die Leitung mit Anschluss verlegt, wenn es erklärbar ist wofür dieses sein soll.
Leider gibt es die CO² Klimabox nicht. Deswegen wurde in dieser Situation auf die Kühlboxen zurückgegriffen. Eventuell können diese gebraucht gekauft werden, ansonsten kostet eine fast 200€. Ein Nachteil ist, dass diese Geräte in der Nachtphase leider nicht runtergeschaltet werden können. Deswegen verbraucht eines dieser Geräte anstelle von ca. 100 Gramm Propangas leider 200 Gramm pro Tag. Eines dieser Geräte erzeugt jedoch in der Tagphase auf 34 Tage 10 Kg CO² Gas. Dieses würde 44€ kosten wobei das benötigte Propangas 4,20€ für die Tag und 4.20€ für die Nachtphase also zusammen 8,40€ kostet.
Es gibt aber auch billige und effektive Möglichkeiten, das Propangas zu verbrennen ohne das ein Teil der Hitze dabei runter gekühlt wird. Einige Katalyth Öfen gibt es bereits mit Thermostat, sodass diese alleine hochfahren. Vermutlich wird dieses jedoch in der Nachtphase so sein, da an diese Thermostate leider keine Zeituhr montiert werden kann und es in der Tagphase schon warm genug ist. Diese Öfen verbrennen das Gas so, dass viel Hitze entsteht und haben auf kleinster Stufe vermutlich schon ca. ein KW.
Es gibt aber auch Möglichkeiten, dieses Gas zu verbrennen und die Menge dabei zu justieren. Ein Bunsenbrenner oder ein Campingkocher würden zu diesem die Möglichkeit bieten, sollen aber dennoch nicht verwendet werden. Katalyt Öfen und auch andere Gasbrenner die unbeaufsichtigt brennen verfügen über eine Piez Zündung. Wenn die Flamme aus irgendwelchen Gründen aus geht wird die Gaszufuhr unterbrochen. In der Flamme befindet sich ein kleiner Draht der erhitzt sein muss um die Gaszufuhr nicht zu unterbrechen. Wenn dieser abkühlt passiert dieses.
Dieses ist auch bei den Kühlboxen so. Bei einem Bunsenbrenner oder Campingkocher fehlt diese Sicherung leider. Deswegen soll diese Möglichkeit nicht angewendet werden. Wenn etwas passiert und die Unfallursache festgestellt werden kann wäre dieses nicht nur dumm sondern es wäre sogar sehr dumm, da die meisten Gasbrenner, die ihre Abgase nicht durch einen Kamin ableiten für geschlossene Wohnräume verboten sind. Ansonsten wäre es aber auch um die Growkammer, die einem um die Ohren fliegen würde und das Gebäude, in dem diese sich befand schade.
Im Campingbedarf wird einem vermutlich weitergeholfen werden können. In Situationen in denen ein Katalyth Ofen zu groß ist wird es vermutlich auch kleinere justierbare Öfen geben, die auch über solch eine Sicherung verfügen. Ohne über diese Piez Sicherung zu verfügen soll auf die offene Gasflamme unbedingt verzichtet werden.
Zurück zur Coolbox: Diese stößt das CO² Gas leider nach oben aus, dort wird es einfach abgelüftet sobald der Ablüfter hochfährt. Dann bringt dieses leider gar nichts. Um sicherzustellen, dass es wenigstens etwas bewirkt, soll dieses Gas in der Situation, dass die Zuluft unten zuströmt da oben abgesogen wird von unten zugeführt werden. Somit muss es wenigstens erst an den Pflanzen vorbei strömen bevor es nach Draußen abgelüftet wird.


Aus diesem Grund wird über dem kleinen Kamin die Luft durch einen Alu Flex Schlauch angesogen und nach unten geblasen. In den Schlauch wird ein kleiner Badezimmer Lüfter gesteckt der zu diesem reicht. In dieser Situation wurde der Schlauch durch ein T-Stück gesplittet. Die Passenden Metall T-Stücke waren nicht auf die Schnelle lieferbar weswegen mit PVC T-Stücken improvisiert wurde. Der Alu Flex Schlauch konnte nicht passend auf diese geschoben werden sondern wurde zu diesem eingeschnitten und dann mit einer Schelle befestigt. Auf dem rechten Foto ist der Auslass zu sehen. Dieser wurde nach vorne verjüngt damit die Luft sich auch durch die anderen beiden Ausgänge nach Draußen drückt. Somit verteilt sich die etwas erwärmte CO² Gas haltige Luft unter den Pflanzen und kann dann zusammen mit der Frischluft nach oben gesogen werden um zu wirken.
Einige Zeit ist vergangen und es kann zu diesen Improvisationen eine Bilanz gezogen werden:
Das Propangas wird zu der dreifachen Menge CO² Gas verbrannt aber der CO² Gasgehalt scheint sich dennoch nur etwas nach oben zu bewegen. Die sperrigen Klimaboxes nehmen Platz weg und schlucken Licht. Leider ist die Hitzeentwicklung etwas höher als die erzeugte Kälte, sodass diese Geräte spätestens ab dem Punkt des Dauerlüftens abgeschaltet werden sollen. Vor diesen Entwicklungen wurde mit einer 10 KG CO² Flasche begast und trotz dessen, das aus einer 11 Kg Propangasflasche 33 Kg CO² Gas entsteht schien dieses Effektiver zu sein. Selbst seitdem mit einem kleinen Katalytofen in der Zuluftschneise zugeheizt wird steigt der CO² Wert nicht deutlich über 500ppm an, nachdem aber schon ein paar mal wegen der Hitze abgelüftet wurde und die Pflanzen das Gas bereits aufnehmen. In der Nachtphase ist der Wert höher. Anzumerken bleibt, dass die kalte Polarmeerluft, die im Winter auch Europa beeinflusst meist sehr wenig CO² enthält. Werte von 250ppm sind dann keine Seltenheit. Dieses kann aber auch daran liegen, dass CO² Gas ein wärmeliebendes Gas ist und sich in kalter Luft nicht so gerne bindet und sich dann in den Süden drückt.
Diese ersten provisorischen Modelle der CO² Klimabox sind unbefriedigend in ihrer Wirkung. Demnach wird nun empfohlen, nur dann CO² durch Propangasverbrennung zu erzeugen, wenn zudem auch etwas geheizt werden soll. Auf die teuren 10KG CO² Flaschen soll in wärmeintensiven Blütekammern aber auch verzichtet werden, da deren Innhalt dann weitgehend nach Draußen gelüftet wird.
Die CO² Werte der Außenluft schwanken zwischen ca. 85 und 600ppm und dieses kann Ernteergebnisse beeinflussen oder auch, wie viel Dünger die Pflanzen gerade benötigen. Von Frühjahr bis Herbst werden die ppm Werte eher durchschnittlich bis hoch sein, aber wenn in einem kalten Winter die Polarmehrluft das Wetter bestimmt können Werte von 85ppm gemessen werden. Dann könnte also kein entsprechender Ertrag erwirtschaftet werden und wenn es dann möglich ist soll ein Propangasofen zur Raumerwärmung genutzt werden. Praktisch daran ist, dass dieses nur dann notwendig ist, wenn es wirklicht kalt wird. Wenn es nicht kalt ist werden die CO² Werte normalerweise auch nicht so niedrig sein und dann ist eine CO² Begasung, die eh zum Fenster rausgeblasen wird nicht notwendig da die Pflanzen sich ihren Teil aus der Luft holen können.
// Anfügung: Die gesamte CO² Begasung war ein langwieriges Experiment, das viel Geld gekostet hat und keine positiven Ergebnisse erbracht hat. Ob mit der CO² Flasche oder mit Propangasverbrennung begast wurde, die Ernteergebnisse hat das nicht beeinflusst. Es kann wie bereits bemerkt fest gestellt werden, dass im Winter nur wenig CO² in der Luft ist, demnach müssten die Ernten im Winter einbrechen. Das ist aber nicht so, die Ernten sind relativ stabil. Somit wird nun gefolgert, dass die Pflanzen sich das CO² unabhängig zum Luftwert nach Bedarf aus der Luft ziehen und eine Begasung unnütz ist. Es bringt rein gar nichts. Propangas kann aber zum heizen verwendet werden. Für das Thermostat eignet sich dann die HotBox sehr, die aber sehr teuer ist.
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Erläuterung zur CO² Begasung
In diesem Kapitel wird nun noch einmal auf den Sinn einer CO² Begasung eingegangen. Es wird einem Geschildert, dass dieses den Wuchs beschleunigt und den Ertrag erhöht. Da dieses Gas erstens unsichtbar ist und zweitens man nicht weiß, wie dieses ohne die Begasung aussehen würde ist es schwer diesen Unterschied nun exakt zu messen. Zuerst wurde mit einer 10Kg Flasche und einem CO² Controler, der das Gas entnimmt die Blütefläche begast. Es stellte sich nun die Frage, um wie viel der Gasgehalt nun durch dieses erhöht wurde und der CO² Computer wurde gekauft. Somit kam die Erkenntnis, dass dieses nicht das meiste gebracht haben kann, da der Gasgehalt nicht um 1000 sondern nur um ca. 200ppm erhöht wurde. Es könnte intensiver begast werden aber zig Flaschen CO² Gas wären dann notwendig. Also wurde versucht, mit Propangasverbrennung zu begasen, diese erzeugt leider viel Wärme und nicht besonders viel CO² Gas wenn dieses wegen erhöhter Wärme zum Fenster hinausgeblasen wird. Zusätzlich viel auf, dass laut CO² Computer der CO² Gasgehalt im Winter anscheinend viel niedriger ist als im Sommer. CO² Gas scheint ein wärmeliebendes Gas zu sein, welches sich weniger in der kalten Polarluft befindet. Bei ppm Werten von unter 100 konnten die Pflanzen aber die selben Erträge anbringen wie bei den normalen ca. 400ppm. Wenn der Wuchs im Winter nun nicht langsamer und der Ertrag nicht niedriger gewesen ist und umgekehrt bei einer CO² Begasung der Wuchs nicht schneller und der Ertrag nicht merklich höher ist so scheint dieses nicht zu funktionieren.
Dieses ist jedoch sehr unlogisch, mit mehr CO² Gas müssten die Pflanzen auch schneller und besser arbeiten können. Nun kann es aber sein, dass es in der Pflanze einen Engpass gibt, z.B. der Dünger kann mit den Wurzeln nicht so schnell aufgenommen und transportiert werden wie die Pflanze diesen mit einen erhöhten CO² Wert benötigt, dieses würde dann dazu führen, dass die Pflanzen mit mehr CO² Gas auch nicht schneller wachsen kann. Es kann aber auch sein, dass die Pflanze sich unabhängig zum CO² Gasgehalt dieses aus der Luft zieht, so wie sie es gerade benötigt. Dann wäre es auch unsinnig, dessen Gehalt zu erhöhen. Es mag auch sein, dass die CO² Begasung an beiden dieser Möglichkeiten gescheitert ist.
Schlussfolgerung
Wenn sich der einem angepriesene positive Effekt nicht einstellt wäre es arg blöde, alle paar Tage eine neue 10Kg Flasche CO² Gas heranzuschleppen. In Situationen, in denen ohnehin schon gegen die Wärme gelüftet werden muss wäre es dumm noch zusätzlich Wärme durch das verbrennen von Propangas zu erzeugen. Auf eine zusätzliche CO² Begasung soll verzichtet werden. Es schadet aber nicht, bei Kälte mit Propangas zuzuheißen, wenn die Luft befeuchtet wird. Dieses ist sogar sehr förderlich, da die Pflanzen auch in der Nachtphase nicht auskühlen sollen und da im CO² armen Winter der Ausstoß dieses Gases den Pflanzen wohl kaum schaden wird.
An dieser Stelle wird aber noch darauf aufmerksam gemacht, dass Propangas den Pflanzen zu schaden scheint. In einem Keller wurde die Lüftung auf Minimum gestellt um effektiver mit Gas zuzuheißen. Das Resultat war, dass der Verbrennung der Sauerstoff knapp wurde und somit das Propangas nicht komplett verbrannte. Beim betreten des Kellers roch es etwas gasig, dieses und die Probleme der Pflanzen verschwanden, nachdem der Minimumwert der Lüftung etwas höher gestellt wurde. Währe der Sauerstoffgehalt weiter gesunken würde die Gasflamme erlischen, bevor Menschen oder Tiere ersticken würden aber das nicht verbrannte Propangas einzuatmen ist dennoch ungesund. Es liegt nun bei jedem selber, auf die Erfahrungen in den vorherigen vier Kapiteln zu greifen um selber mit CO² Gas zu begasen um für sich herauszufinden, ob dieses merklich hilft oder ob alles wie zuvor läuft. Es mag auch sein, dass es Pflanzen gibt, denen dieses nicht hilft und dass andere Pflanzen darauf sehr posetief reagieren. Dieses Faktum könnte dann der Grund sein, weswegen es bei dem einem nicht hilft und dem anderen sehr oder weswegen eine andere Pflanze, die von Freunden gerühmt wird mit CO² Begasung nicht überdurchschnittliche Erträge erbringt, da diese nicht wie die vorherige auf die Begasung anspricht. Zumindest wird sich eine CO² Begasung höchstens dann lohnen, wenn man mit schweren und schnell verbrauchten 10Kg Flaschen nur für kleinere Pflanzungen, die nicht überhitzen arbeitet und auch das Verbrennen von Propangas braucht nicht in bereits überhitzenden Anlagen eingesetzt werden, es würde mehr schaden als Nutzen.
Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Egal, wie mit CO² auf den 6m² begast wurde, es hat nicht geholfen, die Hotbox hat sogar geschadet. Im Winter bei niedrigen CO² Werten waren die Ergebnisse nicht schlechter. Es ist einfach nicht notwendig mit CO² Gas zu begasen, es kostet nur und ist Arbeit und es ist gefährlich. Nur wegen der Kälte sollte Propangas verbrannt werden aber auch nur dann, wenn wenigstens etwas gelüftet wird, damit das Gas sauber verbrennt und den Pflanzen nicht schadet. Aus den gesammelten Erfahrungen ist auf eine CO² Begasung zu verzichten.
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