Cannabinoide bei Gehirnentzündungen
Neue Grundlagenforschung mit Gehirnzellen zeigt, dass
Cannabinoide die Entstehung von Entzündungs-Botenstoffen
hemmen. Eine Anzahl von Entzündungs-Botenstoffen spielt eine Rolle bei der Schädigung des Gehirns, darunter Stickstoffoxid (ein freies Radikal), Zytokine und Chemokine.
Wissenschaftler untersuchten die Wirkung eines synthetischen Cannabinoids auf die Produktion wichtiger Entzündungsbotenstoffe durch Astrozyten. Astrozyten sind eine Art von Gliazellen, die die Räume zwischen den Nervenzellen im Gehirn ausfüllen.
Das Cannabinoid, das ähnlich wie THC funktioniert, hemmte die Produktion von Stickstoffoxid und mehrerer Chemokine
(CXCL10, CCL2 und CCL5). Die Forscher schlossen aus
ihren Studien, dass "ähnliche Substanzen ein therapeutisches Potential für die Behandlung mit Entzündungen des Gehirns haben könnten."













