Cannabis bei Brustkrebs-Chemotherapie
LOS ANGELES - Die an Brustkrebs erkrankte Rocksängerin Melissa Etheridge hat Cannabis geraucht, um die Nebenwirkungen der Chemotherapie zu lindern.
Dies bekannte die Sängerin erstmals öffentlich in einem Interview mit dem US-Sender NBC, das am Sonntag ausgestrahlt werden sollte. Wie NBC vorab bekannt gab, verteidigte Etheridge die medizinische Verwendung für Kranke.
Statt starke Arzneien einzunehmen, habe sie sich für den "natürlichen Weg" entschieden und Cannabis geraucht. Ihre Ärzte hätten die Droge als Mittel gegen Schmerzen und Unwohlsein nach der Chemotherapie empfohlen, sagte Etheridge.
Während zehn US-Staaten, darunter Kalifornien, die medizinische Verwendung von Marihuana erlauben, hat die Regierung in Washington ein striktes Verbot ausgesprochen.
Etheridge hatte sich vor einem Jahr einer Brustkrebsoperation unterzogen. Sie sei jetzt geheilt und habe keine Beschwerden mehr, versicherte die Sängerin im "Dateline"- Interview.
Die Liedermacherin aus dem ländlichen Kansas wurde mit Songs wie "Bring Me Some Water" und "Like The Way I Do" bekannt. Sie hat mehr als 25 Millionen Platten verkauft.
Quelle: www.sfdrs.ch, 15.10.2005











