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Cannabis ist weniger gefährlich als Alkohol

Leserbrief FN 28.03.2008

Es erstaunt gut informierte Leute immer wieder, mit welch falscher Sachkenntnis ideologisch verblendeten Personen Leserbriefe schreiben, über Sachen von denen Sie nun wirklich nichts zu verstehen scheinen. Hanf, das wissen die Mehrzahl unserer Ärzte, ist bei Weitem weniger gefährlich als Alkohol und Tabak. Dies haben alle drei grossen schweizerischen Suchtfachverbände, das Bundesamt für Gesundheit und selbst die WHO immer wieder publiziert.
Immer wieder werden neue Unwahrheiten verbreitet, mit Ausdrücken wie Turbohanf wird die Bevölkerung zu verunsichern versucht. Früher in den 68ern, hatte eine durchschnittliche Haschischsorte über 22 Prozent THC, die ganz besonders guten über 48 Prozent, während der sogenannte Höchstwert der Indoor-Hanfsorten bis jetzt mit 30 Prozent angegeben wurde. Das von diesem stärkeren Material viel weniger einem Joint beigegeben wird oder ganz automatisch weniger Joints konsumiert werden, wird ebenfalls verschwiegen.
Anstatt Tatsachen unrichtig darzustellen, von denen schon aus dem beanstandeten Leserbrief hervorgeht, dass der Schreiber von der Materie keine Ahnung haben kann, rate ich diesem eindringlich, sich gründlich zu informieren, bevor er an die Öffentlichkeit tritt.
Legalisierung bedeutet nichts anderes als eine staatliche Regelung! Diese benötigen wir dringend, um unsere Jugend vor anderen Drogen zu schützen, die Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen und dem Schwarzmarkt den Boden zu entziehen. Die Repression hat weltweit komplett versagt, die Zahl der Cannabiskonsumenten steigt jedes Jahr. So stellt sich nur noch die Frage, wen wollen wir unterstützen, die Drogenmafia, die Hisbollah, die Islamisten in Marroko, die Taliban (bauen alle an) oder unsere Bauern.
Wären deren Felder nicht von der Polizei systematisch vernichtet worden, würde es diesen Indoor-Hanf ja gar nicht geben, das ist auch so eine Folge der Repression.
D.K.

  • Les valeurs plus élevées en THC dans les produits de cannabis sont de l'invention purs et uniquement pour angoisser.
Erscheinungsdatum Donnerstag 17. April 2008 01:56

Forum des Artikels

Cannabis ist weniger gefährlich als Alkohol
Ich rauche schon seit über 10 Jahre Cannabis und ich muss sagen mir geht es nicht schlecht, ich rauche ca. 3 bis 5 Joints die Woche manchmal auch weniger und ich muss sagen das es nicht so schlimm ist wie Alkohol! Wie ich bei einigen Freunden gesehen habe die wo Alkohol solange einnehmen wie ich Cannabis und denen geht es heute nicht so gut wie mir! Also ich finde es ist immer eine Frage des Konsums ob einer Abhängig mit Alkohol, Cannabis oder Schockolade wird. Und ich fordere die Politik auf sofort zu Handeln und Cannabis zu legalisieren. Ich bin ein Familienvater von drei Kindern und rauche gern nen Feierabend Joint wenn mir dannach ist, das der Staat mich zum Krimminellen macht verstehe ich überhaupt nicht! Ich bin ein freier Mensch und man zwingt mich Alkohol zu Trinken weil es legal ist? Ich fühle mich in meinen Grundrechten eingeschränkt und das von einem Staat in dem man sich frei entfallten sollte. Die Grünen sollten mehr tun für uns Cannabiskonsumenten und die FDP als liberale sollten auch liberal zu einer vernünftigen Drogenpolitik stehen! Oder wollt ihr warten bis noch einige Familien zerstört werden weil einer der beiden Elternteile ab und an nen Joint raucht? Und damit die ganze Familie drunter Leiden muss! Polizei Hausdurchsuchungen, Zeitungsberichte und das wegen ein paar Gramm Cannabis. Ist es das was ich meinen Kindern sagen muss: Wir bringen euch täglich in den Kindergarten/ Schule gehen Arbeiten, euch fehlt es an nichts, aber ich bin ein Krimmineller ich rauche ab und an Cannabis!
!!Mensch Politiker bewegt euch endlich!! Lg

PS: Verbietet doch auch das Leben! Zuviel Zucker/ Schockolade, PC/ Spielsucht, Alkohol, Tabak, Cannabis, Essen im Überfluss ist auch schädlich! Zuviel Sport ist auch schädlich! Also gleich alles verbieten Frau Bätzing das ist doch für unsere Gesundheit! Dürfen wir noch luftschnappen? Lg

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30 Dezember 2008 von Ciro
  NACHTEILE DURCH DAS GEFÜHL VON SOGENANNTEN "FLASHBACKS/BACKFLASHS"
 
Ich bin 37 Jahre alt und habe 18 Jahre
Erfahrung mit Marijuana und Haschisch
Konsum.

NACHTEILE DURCH DAS GEFÜHL VON SOGENANNTEN "FLASHBACKS/BACKFLASHS"

Gerade in den letzten 10 Jahren hatte
ich einen erhöhten Konsum den ich als nahezu gewöhnlich täglichen beschreiben tue.

In dieser Zeit fühlte ich mich oft ständig auch zwischen den eigentlichen Räuschen noch mehr oder weniger leicht berauscht.

Seit dreieinhalb Monaten bin ich
abstinent und ich bin sehr besorgt darüber, dass ich mich trotzdem
immer noch immer wieder leicht berauscht fühle.

Ich führe das spekulativ darauf
zurück, dass
das körpereigene Cannabinoidsystem chronisch gestört wurde durch den
Konsum, durch die Zuführung von THC.

Ich hoffe dass sich mit der Zeit
mein Befinden normalisiert, dass
ich nicht mehr den Eindruck von
gestörterer Wahrnehmung haben/behalten
werde,
wenn ich weiter abstinent von
Cannabis bleibe.

Mit dem leichten Rauschempfinden
gehen unter anderem Konzentrationsdefizite,
Unmotiviertheiten (Leistungsschwäche)
und emotionale Verstimmungen einher,

es ist schwierig das genau zu deuten,
zu interpretieren, so zu erklären,
aber ich vermute Zusammenhänge mit
dem Cannabis-Konsum.

Ich hoffe doch sehr,
hirnorganisch habe ich mich
mit dem jahrelangen Kiffen nicht irreversibel vergiftet und dass
ich auch psychisch wie sozial wieder "...auf die Beine komme" durch längere Abstinenz.

Fortschritte/Vorteile/Vorzüge im
Wohlbefinden sehe ich
allemal durch die Abstinenz.

In der Abstinenz überwiegen

für mich
ganz persönlich
nur auf mich bezogen
deutlich die Vorteile die Nachteile,
dass sich vor allem privat wie beruflich vielleicht doch noch neue Perspektiven und mehr Chancen und Möglichkeiten eröffnen.

MfG,
Stefan

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  7 04 2009 von Karl Käfer
 
  NACHTEILE DURCH DAS GEFÜHL VON SOGENANNTEN "FLASHBACKS/BACKFLASHS"
 
Hallo,

Leider kannst Du Deine Leistungsschwäche, Konzentrationsdefizite, Unmotiviertheiten und emotionale Verstimmungen nicht auf das Cannabis abschieben. Du musst einfach erkennen das Du 20 Jahre älter geworden bist es sind Alterserscheinungen und da gibt es vom Blutdruck oft ein leichtes Rauschempfinden. Das es Dir heute trotzdem besser geht hat ebenfalls nicht direkt mit dem Hanf zu tun sondern nur damit das Du generell weniger oder überhaupt nicht mehr Rauchst.

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  9 04 2009
 
Cannabis ist weniger gefährlich als Alkohol
Wirklich verkehrte Welt: beim Weinanbau käme auch niemand auf die Idee, den biligen Fusel als "Standard" zu betrachten und die edleren Tropfen als "Turbowein" abzustempeln....

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17 April 2008 von Supacat

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