Das Umfeld, die Blütekammer
Nun haben wir die Blüte aber wie genau soll die Growkammer für die Blüte aussehen? Dieses ist nicht unwichtig, eine Growkammer soll den Pflanzen ein gutes Klima bieten, deswegen ist es wichtig, sie gut zu bauen. Hier ein paar Anregungen.
Das Umfeld, die Blütekammer
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Bislang stehen die Pflanzen im Wuchsmedium aber noch frei im Raum und Indoor soll dieses nicht so sein. Das Umfeld der Pflanze, der Raum in dem sie steht und das Klima dem sie ausgesetzt wird ist sehr wichtig um gute Ergebnisse zu erzielen. Dieses differenziert man in die Gegebenheit für die Vorblüte und Blüte.
Die Vorblüte braucht generell 18 Stunden Beleuchtung am Tag oder mehr. Niedrige Pflanzen bis 25 cm kommen mit dem Licht von Röhren (120 cm, Pflanzenlichtröhren, fünf auf einen Meter Breite) meist aus. Größere Pflanzen sollen anstelle der 120cm Röhren Quecksilberdampf Licht haben oder dieses zur Ergänzung dazu erhalten. Sie können auch unter Hochdruck Natrium Armaturen gestellt werden, deren Röhren dann einen hohen Blauanteil haben sollen. Bei diesen hitzeentwickelnden Armaturen muss auf den Abstand geachtet werden, über den die Fläche auch gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Für die Vorblüte genügen 300 Watt pro m², für die Blüte sollen es ca. 400 Watt pro Quadratmeter sein. Mit Leuchtstoffröhren können die Pflanzen bei geringem Abstand beleuchtet werden aber da von diesen einige benötigt werden ist die Stromersparnis nicht hoch. Wenn genügend Höhe vorhanden ist kann besser eine 250 Watt Röhre verwendet werden.
Sobald die Jungpflanzen gut gewurzelt sind und schon sichtbar wachsen sind die tiefenstärker strahlenden Armaturen besser. Zu Beginn soll der Abstand zu diesen mit 125% der Herstellerangaben berechnet sein, da die Pflänzchen dann besser wurzeln können.
Am optimalsten sind für Jungpflanzen auf Steinwollbasis Eb&Flow Tische. Über Zeituhr werden diese gewässert, es ist für die Pflanzen angenehmer, wenn sie nicht durchgehend in klitschnasser Steinwolle stehen müssen, also sollte nicht zu oft gewässert werden. Mit mehreren Tischen können noch schwere Steinwollblöcke auf einen Tisch sortiert werden der seltener gewässert wird.
Diese Tische sind teuer und werden ohne Beleuchtung geliefert. Entweder eine Armatur wird über den Tisch gehangen oder es werden Fassungen für 120cm Röhren in einen Holzrahmen montiert, fünf auf einen Meter Breite, beide Möglichkeiten sollen höhenjustierbar sein. Da der Nährstofftank das Wasser wieder auffängt sollen die Werte regelmäßig überprüft werden um sie neu anzupassen und vor dem neuen anrühren soll das alte Wasser weggeschüttet werden. Es kann auch einfach direkt mager angerührt werden wenn der EC Wert durch die Verdunstung auf dem Tisch im Tank noch steigen wird. Im Sommer können diese Tische auch in Gewächshäuser gestellt werden.
Wenn man sich dieses nicht leisten möchte, kann, wie schon beschrieben improvisiert werden. Man kann sich einen Holz Schrank von 1,4 Meter Länge bauen in den auf zwei bis drei Ebenen mit Rören beleuchtet wird um Platz zu sparen.
Theoretisch gesehen können die Mutterpflanzen in Librakästen oder in abgedeckten Töpfen auf CoGr gepflanzt werden um somit automatisiert wässern zu können. Dieses ist für diejenigen interessant die ihre Anlage auch mal mehrere Tage unbeaufsichtigt lassen möchten. Dieses wäre auch mit Cocos in Töpfen, die dann automatisch gewässert werden möglich, zu diesem Verwendungszweck wäre das Coco den Matten überlegen. Regelmäßig wird jedoch überprüft, dass die Pflanzen nicht austrocknen. In diesen Medien können Jungpflanzen auch durch eine Gießanlage versorgt werden, es ist nur ein ziemliches Wirrwarr an Wasserschläuchen. Außerdem muss der sich ändernde Wasserverbrauch von Topf zu Topf ständig überwacht werden. Somit ist es dann wieder bequemer die Pflanzen manuell zu Wässern.
In größeren Anlagen wie Gewächshäusern können die nicht blühenden Pflanzen in Töpfen aber über ein Mist&Coll System gewässert werden. Mit einer drei bar Pumpe wird Wasser durch Nebeldüsen gedrückt. Es wird reichlich Wasser auf die Pflanzen genebelt und überschüssiges Wasser läuft ab. Dieses wird aufgefangen, die Töpfe würden in Plastikwannen stehen. Stabile Bretterböden mit einer Teichfolie bedeckt, die zu einer Seite in den Quelltank ausläuft, wären auch möglich. Die Pumpe saugt durch einen Wasserfilter an und kann das selbe Wasser wiederverwenden. Der meiste Dreck würde sich im Tank setzten. Die Frage wäre, ob das Mist&Coll dazu genügt, mit Dünger angesetztes Wasser zu vernebeln. Zumindest wäre zum baden der Pflanzen das Beregnen dieser eine Alternative für größere Bepflanzungen, in denen viel Platz zur Verfügung steht.
Ansonsten kann jedoch ein stabiler Teichfolien Wannentisch gebaut werden der mit 10cm geflutet wird, damit das Wasser sich von unten in die Töpfe saugt. Das Problem wäre, den Abfluss dicht zu kriegen, durch den die Pumpe hineinpumpt und das Wasser danach wieder abläuft. Dieses wird jedoch mit Heißkleber gehen. Von unten wird ein Loch durch den Boden in der tiefsten Ecke gebohrt. Durch dieses wird ein entsprechender Abfluss mit Schlauch gesteckt der dann mit Heißkleber angeschweißt wird. Im Gewächshausbereich gibt es auch Eb&Flow Tische zu kaufen, die etwas größer als einen m² sein können. Es kann versucht werden, diese Tische gebraucht zu kaufen.
Es kann vorteilig sein, die Töpfe auf ein Gitter oder ähnlichem zu stellen, damit diese einen Zentimeter zum Boden Platz haben um nicht nach dem gießen in Pfützen zu stehen. Deswegen Soll das ganze Becken etwas schräg stehen.
Da sich das Wasser nun von unten nach oben saugt und Salze sich so oben im Topf ablagern können wird es nicht schaden, diese zwischendurch mal von oben durchspülend zu gießen. Die Töpfe sollen in beiden Situationen erst gewässert werden, wenn die ersten deutlich leichter werden, bei kleineren Pflanzen kann das einige Tage dauern. Interessant wäre ein elektrischer Feuchtigkeitsfühler der in einem Topf mit einer durstigen Pflanze bei Trockenheit für eine einzustellende Zeit Strom an die Pumpe weiterleitet.
Außerdem muss eine solche Eb&Flow Wanne überlaufen können, zu einer Seite kann die Teichfolie als eine Lasche etwas niedriger sein. Mit einem großen Trichter kann das Wasser aufgefangen werden um dieses in den Quelltank zurückzuleiten. Dieses würde sich für Jungpflanzen oder Mutterpflanzen in Steinwollblöcken, in Cocos oder CoGr aber nicht für Erde eignen. Da der ganze Wannenbau schon wieder Geld und Geschick kostet kann man sich vielleicht besser dazu durchringen einen professionellen Eb&Flow Tisch zu kaufen.
Die Temperatur für die gewurzelte Vorblüte soll bei ca. 24 bis 26°C liegen aber nicht höher als 28°C sein, so wie es auch für die Blüte ist, wobei dieses dann wegen den heizenden Armaturen oft nicht möglich ist. Ungewurzelte Stecklinge sollen es nicht wärmer oder kälter als 22 bis 26°C haben. Enorme Hitze nutzt den Pflanzen nicht, sondern strapaziert diese, besonders junge Pflanzen könne sogar bei zu viel Hitze eingehen und wenn es zu kühl ist kann die Pflanze nur langsam wachsen. Damit die Pflanze gut wachsen kann, soll die Luft, besonders in der Blüte, umgewälzt werde. Nicht nur wegen der Hitze, sondern da die 0,04% CO² schnell aufgebraucht sind und da die Pflanzen viel Wasser verdunsten lassen und die Luft dieses nur begrenzt aufnehmen kann. Frische Luft kann wider Wasser aufnehmen und die Pflanzen können gut wachsen. (Ausserdem muss die Luft natürlich wegen dem Geruch durch einen Filter umgewälzt werden. Selbst wenn das Klima optimal ist muss immer ein klein wenig gelüftet werden.)
Es kann auch mit einer CO² Anlage, mit der man den CO² Wert vervierfacht, ausgeholfen werden. Durch kühle Luft die im oberen Raumbereich durch Aluflexrohre geblasen wird kann das CO² verteilt werden um auch ein wenig zu kühlen. Diese Luft wird unten in der Kammer angesogen, sodass hier kein CO² Stau entstehen kann. Das CO² kann auch durch einen Schlauch zu einem Schwenkventilator geleitet werden der dieses über die Pflanzen weht. Es kann auch unten in die Kammer eingeleitet werden, wenn oben abgesogen wird und unten neue Luft nachströmt. Wichtig ist also, dass sich die Luft im gesamten Raum immer in Bewegung befindet und sich das CO² somit nicht am Boden absetzen kann.
Ohne ablüften kann eine Blütekammer aber nicht betrieben werden da die Hitze und Luftfeuchtigkeit sich stauen wird und der Geruch nicht weggefiltert wird. Dadurch wird der Effekt einer CO² Anlage fragwürdig da dann das meiste CO² Gas zum Fenster hinausgeblasen wird. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine CO² Begasung in einer Situation, in der ständig wegen der Wärme gelüftet wird keinen nennenswerten Effekt hatte.
Die Frischluft soll nach Möglichkeit aus einer kühlen aber trockenen Schattenseite, Keller oder Halle angesogen werden um gegen Hitze wirken zu können. Es soll unbedingt auch nachts etwas gelüftet und Luft umgewälzt werden um Schimmel entgegen zu wirken und den Geruch zu mindern. In der Blüte reichen bei weiß reflektierenden Wänden 350 bis 400 Watt pro Quadratmeter völlig, wenn die Armaturen im offenem Raum hängen kann man auch 450 bis 500 Watt auf einen Quadratmeter bringen, die Hitze kann dann zu den Seiten weichen. Nach 12 Monaten Nutzung der Birnen sollen diese ausgewechselt werden, da deren Leistung abbaut, wenn diese nicht über ein Relais geschaltet werden, dann können die Röhren mehrere Jahre genutzt werden.
Die Lüftung ist auf die Beleuchtungsfläche abzupassen und über Aktivkohlefilter werden verräterische Gerüche neutralisiert. Man kann sich im Grow Shop beraten lassen, für eine 400 oder 600 Watt Armatur reicht ein 225 m³h Lüfter und Filter selbst wenn noch durch 10 Meter Schlauch weggelüftet wird. Nachdem der Filter sich nach längerer Nutzung schwarz verfärbt und zudem zustaubt soll dieser ausgewechselt und nicht nachgefüllt werden, da die Kohle in die Filter gerüttelt wird und dieses maschinell geschieht, damit sich im Filter nicht hinterher Luftlöcher absetzen. Kleinere Filtern können aber auch per Hand gerüttelt werden, bei größeren ist dieses schwieriger. Ein 20Kg Aktivkohle Filter kann nach acht Monaten oder auch nach über einem Jahr Nutzung bei einer Blütefläche von 6m² und etwas Vorblüte aufgebraucht sein. Sobald sich die Kohle im Inneren abbaut fängt der Filter an Äußerlich zu verstauben und lässt mehr und mehr Gerüche durch. Drei Kg Aktivkohle scheinen so ungefähr für ein Kg Grass zu reichen.
Strom kostet bei 400 Watt und 12 Stunden am Tag ca. 25 € im Monat, bei 18 Stunden 38 €, Strom für Lüfter und weiteres kommt noch dazu. Diese Rechnung scheint jedoch mit jedem Jahr ein paar Prozente teurer zu werden. Um das Licht besser zu nutzen sollen Wände, Lüfterkästen, Rohre, Bauholz und sonstiges sperriges im Beleuchtungsbereich weiß gestrichen werden. Das Licht wird weniger absorbiert und dafür besser reflektiert. Tapeten können entfernt werden um gegen Schimmel vorzubeugen, dieses ist aber meist nicht notwendig. Auf Höhe der Pflanzen werden die kalten Wände mit 2 bis 4 cm dickem Styropor verkleidet, wenn nicht mit Holzwänden gearbeitet wird. Man dübelt am besten eine Latte an die Wand, auf der die Styropor Platten aufliegen können. Auch zur Oberkante wird eine Latte angedübelt und nun werden einfach dünne Brettchen darüber genagelt die somit die Styroporplatten festhalten. Es kann auch versucht werden auf die obere Latte zu Verzichten um die Platten mit doppelseitigem Klebeband an die Wand zu kleben.
Wenn die Töpfe auf den Boden gestellt werden soll dieser aus Holz sein oder mit trittfester Isolierung oder Styroporplatten ausgelegt werden. Dieses schirmt die Töpfe von einem kalten Betonboden ab. Die gesamte Fläche soll am besten durch einen fünf bis zehn cm hohen Holzrahmen eingrenzt werden in den dann 1mm starke Teichfolie gelegt wird um somit eine große Wanne zu erhalten. Die Teichfolie wird nur auf dem Holzrahmen festgenagelt damit die Wanne dicht bleibt. Unter der Teichfolie kann sich die Wärmeisolierung befinden. Immer wieder mal wird diese nutzen, um überlaufendes Wasser aufzufangen und kann somit Wasserschäden verhindern. Obwohl es eigentlich nach Farbhandelsaussage nicht geht wird die Folie mit Acryl Wandfarbe oder Acryl Lack gestrichen bis diese weiß ist, die Farbe ist nicht trittfest. Flüssig Kunststoff kann auch verwendet werden und nachdem dieser mit Wandfarbe übergestrichen wird klebt es nicht mehr so viel wie vorher. Die Teichfolienwanne kann aber mit weißer Silofolie ausgekleidet werden, die nachdem sie undicht wird gegen die nächste ausgewechselt wird.
Es empfiehlt sich mit Librakästen zu arbeiten und zwar mit CoGr Matten die über Nutzung von Cana Zym bis zu drei mal oder auch öfter verwendet werden können. Während des Widerverwendens sollen die Matten aber nicht wochenlang gelagert werden, da sie eventuell anfangen könnten innen zu schimmeln. Diese Matten sind zudem bequemer zu entsorgen. In einem Wald oder auf einer Wiese wird einmal längs durch die Folie geschnitten um diese dann lehr zu schütteln. Da dieses seltsam aussehen könnte kann dieses auch im Vorfeld gemacht werden um das Material dann mit Eimern oder Säcken zu transportieren. Dieses Material kann auch im Garten untergearbeitet werden. Die Folie und die Steinwollblöcke werden versteckt im Restmüll entsorgt. Der Örtliche Recyclinghof wäre eine Adresse, an dem Müll entsorgt werden kann. Das Personal möchte sich den Müll oft ansehen und könnte sich über dies und jenes wundern. Oft ist es schwierig zu erklären, dass es sich bei dem jeweiligen Müll nicht um Gewerbemüll handelt. Dann muss man schon wieder erklären, dass der Keller der neuen Wohnung entrümpelt werden muss und man keine Ahnung habe, was das für ein Zeug ist.
Wenn viel Müll anfällt kann dieser besser in an der Straße stehende Container entsorgt werden, aber bevor der Müll geholt wird, damit nicht hinterher wütende Anwohner Anzeige erstatten wenn ihre Müllcontainer nach der Lehrung schon wieder voll sind. Jeglicher Müll sollte in Mülltüten versteckt werden.
Es kann auch versucht werden, alles zur Gewerbemüllannahme zu bringen, ein Gewerbeschein und etwas Geld wird benötigt sein. Es gibt auch Müllkippen, zu denen der Müll direkt gebracht werden kann. Zur Vorsicht kann in jeder dieser beiden Möglichkeiten erst einmal unbedenklicher Müll entsorgt werden, um die jeweiligen Gegebenheiten kennen zu lernen.
Wird unverrottbarer Müll in die Natur geworfen kann dieses Aufmerksamkeit erregen. Grünmaterial richt und wenn es nicht kompostiert werden kann läst man es zwischen Sträuchern oder unter Laub verschwinden. Wenn es Winter ist und friert kann es getrocknet lagern. Zum Kompostieren werden die Abfälle mit etwas Erde und Schnellkomposter vermengt um dann alles nach Außen mit einer dünnen Schicht Erde abzudecken. So kann man verräterisches Material sogar auf dem Balkon in Eimern kompostieren, wenn man die Erde immer feucht hält.
Um die Pflanzen mit Wasser zu versorgen eignet sich die Gardena Urlaubsbewässerung die jedoch eine böse Falle hat. Wenn der Wasserspiegel im Tank höher ist als die Tropfer wird sich das Wasser nach dem Gießintervall weiter durch die Leitung ziehen, bis dieses nicht mehr so ist. Entweder man hat die Möglichkeit den Tank niedriger zu stellen oder die Librakästen müssen hoch gestellt werden. In Baumärkten gibt es billige Klappböcke die auf Länge gekürzt werden können. Ein Brett wird auf zwei oder mehrere Böcke gelegt und zur anderen Seite ein etwas dickeres um das Gefälle für die Librakästen zu erhalten. Diese sollen in eine Rinne oder ein Behältnis auslaufen. In einer Kammer Auflagen zu den Seiten zu montieren, auf denen die Librakästen aufliegen und auch einzeln aufgebockt werden können, wäre auch möglich.
Beim Kauf der Gardena Urlaubsbewässerung im Grow Shop läst man sich die Tropfverteiler der Stufe 1 und 2 gegen die der Stufe 3 austauschen, diese wässern pro Interwall 60 ml Wasser und verstopfen am wenigsten. Wenn die Pricker wiederholt in Betrieb genommen werden, sollen diese mit Ata-Clean gereinigt werden, dieses wird in Wasser verdünnt durch die Leitungen gepumpt um es wieder aufzufangen. (Es soll nicht dem Gießwasser beigefügt werden.) Dabei wird geprüft ob die Pricker noch frei sind. Mit einer Stecknadel kann man Verstopfungen in dem Tropfverteiler zerstoßen. Während der Beleuchtungszeit soll über die Zeit verteilt so gegossen werden, dass ca. 20% der Wassermenge dräniert.
Die Auffangbehälter können manuell oder per mobiler Tauchpumpe gelehrt werden. Der Behälter, z.B. ein Zementkübel kann aber, um die Verdunstung zu mindern, einen Deckel haben. Ein Rahmen aus Holzlatten auf den eine Plane genagelt wird, in den die Rinne per Fallrohr oder Schlauch münden kann würde den Zweck der Abdeckung erfüllen. Bei eher trockener Luft kann auf diese Abdeckung aber verzichtet werden. Da die Quelltanks oft nicht direkt neben die Pflanzen gestellt werden und vom Hauptschlauch nur wenig vorhanden ist kann dieser dadurch überbrückt werden, dass er in einen Schlauch mit 6 mm Innendurchmesser geschoben und dann mit Klebeband abgeklebt wird. Somit kann in den Schlauch ein anderer eingelassen werden. Der in Gartenmärkten oft einzeln erhältliche Verteilerschlauch für das Gardena Tropfblumat eignet sich dazu.
Dieses ist sozusagen die Methode für kleinere Situationen. Ansonsten kann auch eine Pumpe verwendet werden die durch einen Verteilerschlauch das Wasser zu den Verteilerschläuchchen fördert. Anstelle von 36 Verteilern können dann auch mehrere hundert mit einer Pumpe versorgt werden. Zudem wird ein Rückschlagventil installiert. Wenn der Wasserstand im Fass höher ist als die Verteiler wird das Wasser sich nach dem Pumpinterwall nicht weiter durch den Schlauch ziehen. Somit können die Pflanzen dann auf den Boden stehen und das Fass daneben. Es könnte dennoch der Dränagewasser-Behälter überlaufen oder ein Schlauch abspringen. Wenn ein Wasserstopp verwendet wird unterbricht die Stromversorgung zur Pumpe sobald dessen Fühler mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt. Ansonsten soll durch einen Wasserfilter gepumpt werden um Verstopfung der Verteiler zu vermeiden. Dieses Bewässerungssystem ist erst interessant wenn über 50 Pflanzen versorgt werden oder der Vorteil des Rückschlagventils genutzt wird.
Um Reflektoren oder anderes an der Decke zu befestigen werden am besten ein oder benötigte Balken an die Decke gedübelt, es sei denn, dass mit einer Kammer gearbeitet wird, in der dann kräftige Balken sein sollen wobei 4 zu 6 cm oder 6 zu 8 cm meist kräftig genug sind, wenn genügend verstrebt wird. Lüfter werden meist fest montiert aber die Reflektoren sollen Höhenverstellbar sein. Man kann Haken in die Balken drehen und die Reflektoren mit Ketten an diese hängen, über die Kettenglieder kann die Höhe justiert werden. Mit einer kleinen Wasserwaage prüfend keilt man das Kettenglied zum Haken mit kleinen Holzkeilen aus, um den Reflektor exakt in die Waage zu bringen. Der Reflektor soll ruhig hängen und soll so wenig wie möglich wackeln wenn die Armatur an ist da dieses der Röhre eventuell ein wenig schadet. Der Reflektor soll mittig über der Beleuchtungsfläche hängen. Die Ausleuchtungsfläche der einzelnen Reflektoren ist unterschiedlich.
Die Armatur soll nicht ständig an und ausgeschaltet werden da die Röhre auch dadurch altert. Die noch erhitzte Röhre kann nicht gestartet werden und wenn die Armatur dieses versucht kann dieses dem jedoch austauschbaren Starter schaden, der dann viele Klickgeräusche macht. Nachdem die Röhre erneut gestartet wird soll sie wenigstens eine halbe Stunde aus gewesen sein. Ansonsten ist zu beachten das die Röhre nicht mit den Fingern berührt wird ohne sie vor der Anbringung gründlich abzuwischen. Fettige Fingerabdrücke können das erhitzte Glas der Röhre zerplatzen lassen. Im Baumarkt oder Gertenhandel können Gummihandschuhe gekauft werden. Bei Inbetriebnahme eines neuen Reflektors ist darauf zu achten, dass wenn auf diesem eine Schutzfolie klebt diese entfernt wird. Leider bedruckt der Hersteller diese nicht mit Streifen.
Wegen der Hitzentwicklung und für die Pflanzen muss gelüftet werden und um Gerüche zu neutralisieren muss die Luft gefiltert werden. Am effektivsten wird dadurch gefiltert mit dem Lüfter durch den Aktivkohlefilter anzusaugen, der Staubfang soll auf dem Filter bleiben. Die Luft im Raum umzuwälzen filtert nicht so effektiv aber diese soll aus der Kammer oder aus dem Raum herausgedrückt werden. Im Winter ist dieses eventuell nur während der Beleuchtungsphase gewünscht weswegen zur Geruchsneutralisation die Luft dennoch durch einen zweiten Filter in der Dunkelphase im Raum umgewälzt werden soll. Außerdem kann es sein, dass der entstehende Pflanzengeruch, der sich vor allem in der wenig gelüfteten Nachtphase staut etwas giftig ist. Dann wäre es für die Pflanzen besser, wenn dieser Geruch abgelüftet oder wenigstens durch einen Kohlefilter neutralisiert wird, damit die Pflanzen atmen können.
Bei mehreren Armaturen wird es zum lüften meist nicht reichen, ein Fenster zu öffnen. Am effektivsten wird abgelüftet, wenn die Rollläden fast unten sind und dann von innen das geöffnete Fenster hinter einer dünnen Sperrholzplatte auf einem Rahmen von kleinen Holzbalken verschwindet. Der Holzrahmen wird an die Wand vor das Fenster gedübelt. In diese Sperrholzwand wird ein Loch für den Aluflexschlauch, der in diese mündet, geschnitten. Mit Montageschaum oder Silikon kann alles schnell abgedichtet werden. Von Draußen soll dieses nicht gesehen werden weswegen die Rollläden unten bleiben, aber nicht ganz. Im Vorfeld vor das Fenster noch eine zusätzliche Aluschalossi zu hängen kann nicht schaden.
Im Winter kann es wegen der Kälte passieren, dass die warme feuchte Luft nebelt, dieses könnte auffällig sein, weswegen das Fenster versteckt liegen soll. Ein Loch durch die Wand zu stoßen und eine Lüftungskiste von Außen an die Wand zu hängen wäre unauffälliger, es sieht aus wie eine Küchenentlüftung. Dieses ist in Mietswohnungen natürlich meist nicht möglich. Da die Lüfter enorme Kapazitäten haben, die jedoch verpuffen, muss unbedingt für Zuluft gesorgt sein. Wenn man kein zweites Fenster hat wird unten ein Loch in eine billige Tür gesägt. (Es wird besser eine billige gekauft anstelle das hinterher die teure Tür ersetzt werden muss.) Im Nebenraum wird ein Fenster geöffnet, von diesem wird die Luft in den Blüteraum ziehen.
Wen der Blüteraum zwei Fenster hat kann eines für die Abluft versiegelt werden und das andere kann mit schwarzer Folie verkleidet werden damit kein Licht in das Zimmer dringt und auch nicht hinaus. Auch dieses könnte Nachbarn interessieren, die aber von allem nichts zu sehen und zu riechen kriegen sollen. Wenn Licht durchschimmert kann auch das zweite Fenster mit Sperrholz versiegelt werden um an ein Loch in der Sperrholzplatte einen Meter Aluflexschlauch zu montieren, dieser wird von Lichtquellen weggerichtet.
Kamine sind zum entlüften meist ungeeignet, da sie von Schornsteinfegern gewartet werden oder noch schlimmer sich die Luft an anderen Kaminanschlüssen wieder hinausdrückt.
Es ist darauf zu achten, dass kein Heizzählerleser in die Räume muss. Gewisse Vermieter inspizieren auch manchmal die Wohnung, dann soll die komplette Anlage schnell verschwinden können und dieses ist meist ein großes Problem.
Wird im Raum zusätzlich mit einer Kammer gearbeitet soll aus dieser direkt nach Draußen abgelüftet werden.
Wenn viel abgelüftet wird und die Luft nicht so schnell nachströmt, kann ob für die Kammer oder den ganzen Raum mit einem Ent- und Belüfter gearbeitet werden, soviel wie abgelüftet wird soll auch wider zugelüftet werden. Wenn der Entlüfter durch einen Filter ansaugt ist dessen Leistung gemindert, es wird ein kleinerer Zulüfter benötigt. Bei zwei gleich großen Lüftern kann dem Zulüfter die Ansaugöffnung z.B. mit Klebeband ein wenig verkleinert werden. Damit kein Geruch zurückschlägt soll ein wenig Unterdruck entstehen. Dennoch soll der Luftdruck sich etwas angleichen können, PVC Rohrwinkel die aufeinander gesteckt und in die Wand der Kammer eingelassen werden oder eine Tür die nach unten einen Spalt hat erfüllen diesen Zweck. (Dann braucht es keinen Zulüfter mehr, wenn genügend Luft nachströmen kann.) Am optimalsten ist es, wenn die Lüftung über einen Drehzahlminderer angesteuert wird der ein Thermostat hat. Die Lüfter laufen auf kleiner Leistung und wenn die eingestellte Temperatur erreicht wird laufen die Lüfter auf voller Leistung. Wenn mit ab und zu Lüftern gearbeitet wird sollen beide über den selben Drehzahlminderer laufen. Die besten Drehzahlminderer werden in die Steckdose und der Stecker vom Gerät in diese gesteckt, Geräte die erst angeklemmt werden weisen dabei oft Rätsel auf. (Mit Masse rein und wieder raus, der Strom wird weiter geleitet oder nicht, mit Phase und Erdung an dem Regler vorbei führen.)
Wichtig ist es generell oben zu entlüften, da sich dort warme verbrauchte Luft staut und möglichst von unten frische Luft zuströmen zu lassen.
Wenn man nicht einen zusätzlichen Lüfter in die Kammer oder den Raum blasen lassen möchte muss aber dennoch die Zuluft gesichert sein ohne das die blühenden Pflanzen in der Dunkelfase dadurch Licht abkriegen. Ansonsten muss die Räumlichkeit zur Blütekammer in die Dunkelfase mit einbezogen werden. Wichtig ist es, dass auch nachts wenigstens etwas gelüftet oder wegen der Gerüche etwas durch die Kohlefilter umgewälzt wird. Wenn nachts nicht oder nur wenig nach Draußen abgelüftet wird benötigt man im Raum also einen zweiten Lüfter und Filter. Diese sollen dann nicht nur im Raum umwälzen sondern von der Blütekammer oder dem Blüteraum in den Vorraum ablüften da somit ein Luftstrom entsteht. Wenn in dem Raum nur umgewälzt wird verwirbelt die Luft und der Geruch wird nur gemindert und nicht ganz beseitigt.
In der Blüte kann ein Ventilator unter der Armatur etwas wehen um die Luft über den Pflanzen umzuwälzen und diese vor der Hitze zu schützen. Wenn mit aufgebockten Librakästen gearbeitet wird kann mit einem kleinen 400³h Lüfter durch ein PVC Rohr von unten die Luft angesogen werden um diese oben in ein waagerechtes PVC Rohr zu blasen das zu den waagerechten Lüftern Ausgänge hat. Dieses wälzt die Luft in einer Kammer oder einem Raum gut um und wenn eine CO² Anlage genutzt wird kann diese in die senkrechte Umlüftung einspeisen um das CO² Gas dann gut zu verteilen. Diese Umlüftung soll bei Schimmelempfindlichkeit Tag und Nacht laufen um dagegen vorzubeugen. Wenn die Luft aber sehr trocken ist würden starke warme trockene Luftströme den Pflanzen eher schaden als nutzen. Dann wäre es besser, die zusätzliche Umlüftung auszuschalten, warme Luft drückt sich von selber nach oben von wo abgelüftet werden soll.
Die Ablüftung soll auf hoher Kapazität kalkuliert werden, da dieses im Sommer notwendig sein kann, es sei denn, dass man in einem kühlen Keller arbeitet, dann würde man vermutlich im Winter noch zuheizen müssen.
Am Optimalsten wäre es, keinen Wohnraum zu benötigen, aber meistens hat man keine anderen Möglichkeiten. Kellerräume, Dachböden die sich im Sommer nicht zu sehr aufheizen, Scheunen oder Schuppen sind Möglichkeiten. Sind diese Gegebenheiten riesig sollte eine Blütekammer gebaut werden oder zumindest eine Raumunterteilung. Wenn es im Winter kalt wird kann eine Kammer um die Kammer herum oder vor die Zuluftöffnungen gebaut werden damit die Luft sich erst erwärmen kann, bevor sie in die Blütekammer gesogen wird. Die Erwärmung kann mit einem Teil der Abluft oder aber über Katalythöfen, die in Baumärkten erhältlich sind vorgenommen werden, dann wird die Luft auch direkt mit CO² angereichert. (Besser nicht mit Abluft beheizen, die Luft kann Schimmelsporen oder Mehltausporen tragen.) Die Kammer oder Räumlichkeit soll dann zusätzlich nach Außen isoliert werden wenn dieses möglich ist. Für die Kammer verwendbare Materialien sind Rigips, Sperrholz oder schwarz-weiß Folie auf Holzrahmen aber USB Platten, die im Holzhandel erhältlich sind und auf Holzbalken von ca. 4 zu 6 oder 6 zu 8 cm montiert werden können sind bezahlbar und mit Winkeln gut zu montieren. Zum isolieren wären doppelte Wände oder Styropor geeignet.
Die USB Holzplatten oder leichtere Sperrholzplatten können auf Latten geschraubt als Türen eingesetzt werden. Oben werden Löcher in die Platten gebohrt mit denen diese aufgehangen werden können. Diese Vorhängetür soll ca. sieben cm auf den Rahmen überlappen. Dieser kann schwarz gestrichen werden, wenn die Tür aufliegt wird wenig Licht in die Kammer oder aus dieser hinaus gelangen. Auf die Holzbalken der Kammer können schmale Bretter geschraubt werden die dann den Rahmen für die Türen bilden. Die Tür soll auf den Rahmen gedrückt werden um dicht anzuliegen. Wenn dieses gut umgesetzt wird ist dieses zuverlässig, es wird auch andere Möglichkeiten dazu geben.
Als Breitenabstand für einzelne Armaturen können 1,05 bis 0,95 zu 1,15 Meter kalkuliert werden da die Librakästen einen Meter lang sind und die Ablaufröhrchen noch heraus schauen. Möchte man mit diesen Kästen arbeiten oder auf diese umsteigen können wird diese Breite mindestens benötigt.
Ansonsten soll darauf geachtet werden das möglichst alle Pflanzen in Reichweite bleiben. Wenn nun ein ganzer Raum mit Reflektoren ausgestattet wird soll zwischen diesen wenigstens ein Gang bleiben. Immer wieder ist es notwendig an die Pflanzen zu gelangen und wenn diese schon mit Blüten bepackt sind können sie oft nicht verstellt werden ohne Schäden anzurichten. Es geht zwar etwas Platz verloren aber der Nutzen wird mehr wert sein.
Die Stromversorgung ist wichtig, falsch ausgelegte Kabelkapazitäten können Brände verursachen. Wenn die Kabel Qualmen wird zuerst der entsprechende Stecker gezogen oder die Sicherung rausgehauen um sich dann alles gründlich anzusehen und die überlasteten Leitungen auszuwechseln. Überlastete Leitungen werden warm, dann kann sich z.B. der Übergang von einem zum nächsten Kabel erhitzen und anfangen zu brennen. Brennt einem die Hütte ab, ist dieses ärgerlich, da die Feuerwehr die Brandursache ermittelt und die Versicherung dann eventuell nicht zahlt, da es unlogisch erscheint weswegen die Tomaten nicht im Supermarkt gekauft werden.
Sich ein paar intakte Feuerlöscher zuzulegen kann nicht schaden. Die Stromkabel sind zu einer Belastung von 3500 Watt angegeben aber bei Dauerbelastung ist dieses oft zu viel. Etwas weniger ist wesentlich sicherer. Zwei verschiedene Steckdosen zu nehmen wird nicht nutzen da diese meist über eine Sicherung laufen. Im Sicherungskasten kann man meist noch Sicherungen einsetzen (während die Hauptsicherung aus ist), für 2400 Watt Dauerbelastung wird je ein Kabel gezogen, 2400Watt für vier 600 Watt oder sechs 400 Watt Armaturen sind auch akzeptabel. Derjenige, der die Sicherung und Kabel installiert soll sich mit Elektrizität etwas auskennen, leider würde ein teurer Handwerker fragen wofür er etwas so unlogisch erscheinendes machen soll.
Besonders wenn in einem Altbau gearbeitet wird ist es sehr wichtig auf dieses zu achten da die Kabel alt oder unzureichend sein können. Um sicher zu gehen können besser neue Kabel gezogen werden. Wichtig ist, dass das Kabel stark genug ist, ein Durchmesser von 1,5 mm reicht, 2,5 mm gehen auch wenn es sich um Hauptversorgungsleitungen handelt. Wenn ein starres Kabel verwendet wird soll dieses fest verlegt werden, deswegen sind flexible Kabel meist besser. Wenn Zugang zu Starkstrom vorhanden ist kann eine Abzweigkiste im Baumarkt gekauft werden die auf Haushaltsstrom splittet, es können dann zwei oder drei mal 2400 Watt verbraucht werden, je nachdem ob von einem kleinen oder mittleren Starkstromanschluss auf Haushaltsstrom gesplittet wird.
Da die Armaturen über Zeituhren geschaltet werden und diese bei Belastung schnell mal durchbrennen, soll ein Relaiskasten verwendet werden. In diesem Gerät befindet sich die Zeituhr neben der Stromleitung und spezielle Relais schalten die Armaturen Röhrenschonender. Da der Stecker so oder auch andersrum in die Dose gesteckt werden kann, kann es sein, dass die Armaturen den Strom nicht richtig kriegen, laufen tun diese trotzdem. Mit einem Stromprüfer-Schraubenzier wird der Röhrenlose Reflektor in der Fassung geprüft. Diese kann hinten in der Mitte oder auch auf dem Gewinde Strom haben. Hat das Gewinde Strom soll der Stecker anders herum hinein gesteckt werden. Auf dem Stecker und dem Relais kann markiert werden wie der Stecker richtig hineingesteckt wird. An der Steckdose am Relais wird markiert, welche Seite plus und minus ist. Am Stecker der Armatur wird dieses ebenfalls markiert und dann kann der Stecker immer richtig in die Dose gesteckt werden.
Meistens ist dieses unwichtig aber bei den starken Armaturen kann die Leistung etwas gemindert werden, wenn der Stecker falsch herum rein gesteckt wird.
Wenn man wenig Ahnung von solchen Installaturen hat soll man sich nicht nur beraten lassen, sondern von jemanden mit Ahnung helfen lassen, Stromstösse können zu Herzrhythmusstörungen führen, Starkstrom kann töten, falsch installierte Kabel oder Geräte können zu Kurzschlüssen oder Bränden führen.
Zu den Armaturen läst sich noch anmerken das separate Vorschaltgeräte einen erheblichen Vorteil haben können, wenn Hitze zum Problem wird. Das Kabel vom Vorschaltgerät zum Reflektor soll so kurz wie möglich sein, aber ca. drei bis vier Meter sind vertretbar. Nun kann das Vorschaltgerät aus der Blütekammer ausgelagert werden, durch ein Bohrloch in der Wand sogar in den Nachbarraum. Diese enormen Hitzequellen können nach Möglichkeit direkt zum Ablüfter gestellt werden. Sie können aber auch in eine Box gestellt werden die separat nach Draußen abgelüftet wird, zur Sicherheit durch einen Kohlefilter. Der Lüfter soll dann parallel zu den Armaturen geschaltet werden oder eine Stunde vorher und später. Wenn der Lüfter ausfällt soll diese Box jedoch nicht durch die überhitzten Vorschaltgeräte brennen sondern die Hitze soll dann durch die Zuluftöffnung entweichen weswegen eine unten und die andere oben in der Box von z.B. 50 zu 50 zu 100 cm ist. Ein 225m³ Ablüfter und Filter können verwendet werden, bei mehreren Vorschaltgeräten soll besser ein größerer Lüfter verwendet werden. Im Winter kann die warme Luft in die Zuluftschneise geleitet werden um die kalte Luft etwas zu erwärmen.
Ansonsten ist für das Raumklima Raumvolumen, also etwas Raumhöhe vorteilig. Der Pflanzbereich kann für die Reflektion auf Höhe der Pflanzen eingegrenzt werden. Für hohes Raumvolumen wird die Kammer unten und oben offen gelassen. Die Kammer ist nun nicht nur so groß wie die beleuchtete Fläche, sondern so groß, wie der Raum. Unten strömt Luft nach, erwärmt sich und strömt oben heraus. Nur auf Höhe der Pflanzen hat die offene Kammer reflektierende Wände.
Auf die senkrechte Lüftung kann verzichtet werden aber waagerecht unter den Armaturen kann dennoch ein wenig aber nicht zu stark geblasen werden wenn dieses gewünscht ist. Es ist darauf zu achten, das es in der Dunkelfase in der offenen Kammer auch dunkel ist.

Das Drehnagwasser wird erst von den Librakästen aufgefangen, die etwas schräg stehen. In diesem Fall fehlte Platz und deswegen wurden Schläuche, von einer Schlauchwaage durch ein 10 mm Bohrloch in die Kästen eingelassen durch die das Wasser in die Auffangrinne und dann in den Eimer fließt. Bewässert wird über die Gardena Urlaubsbewässerung. Da mit unterschiedlichen Altersstufen gearbeitet wird sind die einzelnen Bereiche nicht so groß und diese reicht.

Über Thermostat gesteuert wird die warme Luft aus der Kammer geblasen. Durch einen Aktivkohlefilter angesogen bläst der Lüfter die Abluft per Drehzahlminderer gesteuert durch den Schaldämpfer und den Müllsack nach Draußen. Die Ablüftung saugt immer oben an, wo die verbrauchte warme Luft sich sammelt.

Die Metallkisten blasen die Verbrauchte Luft aus der Kammer raus. Besser wäre es, die Luft direkt gefiltert nach Draußen abzulüften, so wie dieses im späteren Verlauf geschieht. Aus dem orangen PVC Rohr (oben) wird von unten angesogene Luft in die waagerechten Ventilatoren geblasen, um die Luft in der ganzen Kammer in Bewegung zu halten. Mit einer 10 Kg CO² Gas Flasche wird dieses Gas in das orange PVC Rohr eingeleitet.
Die meist begrenzten Möglichkeiten können nach diesen Verallgemeinerten Angaben und Gefühl genutzt werden und mit gesammelten Erfahrungen kann später nachgebessert werden.
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