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Der Mohn ist aufgegangen: Opiumrekord in Afghanistan

Der Mohnanbau in Afghanistan hat einen dramatischen Zuwachs verzeichnet, wie die Vereinten Nationen am Donnerstag mitteilten. "Die Befürchtung, dass aus Afghanistan ein Narco-Staat werden könnte, ist Realität geworden", so der Direktor des UN-Büros für Kriminalität & Drogen. Insgesamt wurden über 124.000 Hektar Mohn angebaut, soviel wie nie zuvor in diesem Land und auf der Welt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Produktion um 64%.
Die USA wollen 780 Millionen Dollar zur Bekämpfung des Drogengeschäfts aufwenden; die geplante Ausrottung der Pflanzen durch Bespritzung der Felder vom Flugzeug aus stößt allerdings auf Kritik. Landwirtschaftsexperten warnen, das solche Aktionen die ohnehin angegriffene Agrikultur in Afghanistan ernsthaft gefährden würden.

http://nytimes.com
  • Afghanistan, Nov. 18 - Poppy cultivation in Afghanistan, the source of most of the opium and heroin on Europe's streets, was up sharply this year, reaching the highest levels in the country's history and in the world, the United Nations announced on Thursday.
Erscheinungsdatum Dienstag 23. November 2004 11:47

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