Der Mohn ist aufgegangen: Opiumrekord in Afghanistan
Der Mohnanbau in Afghanistan hat einen dramatischen Zuwachs verzeichnet, wie die Vereinten Nationen am Donnerstag mitteilten. "Die Befürchtung, dass aus Afghanistan ein Narco-Staat werden könnte, ist Realität geworden", so der Direktor des UN-Büros für Kriminalität & Drogen. Insgesamt wurden über 124.000 Hektar Mohn angebaut, soviel wie nie zuvor in diesem Land und auf der Welt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Produktion um 64%.
Die USA wollen 780 Millionen Dollar zur Bekämpfung des Drogengeschäfts aufwenden; die geplante Ausrottung der Pflanzen durch Bespritzung der Felder vom Flugzeug aus stößt allerdings auf Kritik. Landwirtschaftsexperten warnen, das solche Aktionen die ohnehin angegriffene Agrikultur in Afghanistan ernsthaft gefährden würden.











