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Die Wohnungs Growkammer

Hier wird euch nun eine Growbox vorgeführt, so dass ihr sie nachbauen könnt. Die Growbox sieht richtig gut aus, sie steht im Wohnzimmer und verschandelt das Bild nicht. So, wie hier geschildert könnt ihr euch auch eine Growbox bauen und bewirtschaften.

Die Wohnungs Growkammer

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Im vorherigen Kapitel wurde beschrieben, wie eine Growkammer für das Wohnzimmer gebaut werden könnte, in der zur Deckung des Eigenbedarfs angebaut werden kann. Diese Beschreibung beschränkte sich auf das Wesentliche und besonders Handwerklich ungeschicktere Leser werden sich vermutlich fragen, wie genau sie diese bündige Beschreibung in die Tat umsetzen können. Wie so oft folgt dem Gedanke in dem Nutzhanf die Umsetzung. Nachfolgend wird beschrieben, wie diese Growbox für das Wohnzimmer zu bauen ist. Da es sich in dieser Situation um eine zusätzliche Testkapazität handelt wird diese Box in einen Vorblüte und Blüte Bereich unterteilt. Dieses ist zur Veranschaulichung des Baues aber unrelevant oder sogar für Einzelne ebenfalls interessant.

Es werden nun Holzleisten mit einer Stärke von ca. 4 zu 6cm benötigt. Neun Leisten zu 2,5m werden vermutlich reichen, zusätzlich werden noch fünf Bretter mit ca. 3 zu 10cm von 2,5 m Länge benötigt. Es werden zudem mindestens 20 größere und 8 schmalere Winkel benötigt. Ein Akkuschrauber und Spackschrauben der Größe 35 zu 3,9 sowie 45 zu 3,9 sollen vorhanden sein. Eine Stichsäge oder wenigstens eine Holzsäge sowie etwas Schmirgelpapier mittlerer Körnung werden benötigt.

Nun werden zwei Holzrahmen erstellt. Vier Längen zu 2,15 und 0,87m sind zu sägen und zu Holzrahmen von 2,15 zu 0,95m zusammen zu winkeln. Der erste wird an Position auf den Boden gelegt. Nun wird die Deckenhöhe gemessen um die Höhe der beiden Holzrahmen sowie 0,5 bis 1cm abzuziehen. Zu dieser Länge sind nun die drei senkrechten Verstrebungen zur Wand und die vier Auflagebretter zur Front zu sägen. Zu den hinteren Ecken werden die zwei Senkrechten und in der Mitte der Front wird ein Brett montiert. Nun kann der Deckenrahmen auf die Eckpfeiler und dann auf das mittlere Brett gelegt werden um diesen zu montieren. Dann können die weiteren Senkrechten montiert werden. Dieses ist nun der Rohbau, der eventuell noch etwas wackelt, dieses wird jedoch später durch die Außenverkleidung und des andübelns an die Wand stabilisiert.

Nun wird dieses Rahmengestell an die Wand gestellt, die Fußbodenleiste soll vorher entfernt werden. Zur Frontseite wird nun mit zwei Brettern auf ca. zwei Metern Höhe waagerecht verstrebt, diese Bretter sind mit je vier schmalen Winkeln zu montieren, da sie die Türen halten sollen und deswegen stabil angebracht sein müssen. Es ist darauf zu achten, dass die Auflagebretter für die Türen möglichst eben zueinander übergehen, damit die Türen möglichst glatt aufliegen können. Nun werden die Außenflächen für die Wandverkleidung abgemessen wobei ein cm Luft in der Höhe zu bemessen ist. Für die Türen wird zudem bedacht, dass nachdem diese auf dem Holzrahmen anliegen auf diesen noch etwas Platz zu den Seiten der Türen für Winkel sein soll, die zu Halterungen für eine Holzleiste umfunktioniert werden. Außerdem soll die Tür nach unten und oben je einen cm Platz haben um diese sauber aufhängen zu können.

Die Holzplatten können nun im entsprechenden Holzmarkt auf Maß gesägt werden. Dieses ist nicht unbedingt teurer, als die Platten selber zu sägen da der Verschnitt nicht mit bezahlt wird. Diese sperrigen Holzplatten können vermutlich nicht in einer kleinen Mietswohnung gesägt werden, ohne das sie krumm und schief werden. Zudem sind sie zu transportieren. Gegen ein Aufgeld können sie meistens angeliefert werden. Da sie aber sehr sperrig sind und dann nicht gut durch das Treppenhaus passen können sie kleiner bedacht werden. Wenn in dem Holzrahmengestell in den Seiten ein Mittelpfeiler integriert wird und von diesem dann noch mittig waagerecht verstrebt wird können die Seiten geviertelt werden. Zur Front könnte die obere Platte halbiert werden. Nun bleiben nur noch die Türen mit einer Größe von ca. einem zu zwei Metern.

Die Seitenverkleidung ist erst nach dem Erstellen des Holzleistengestells zu berechnen, da dieses sich in der Umsetzung vom Plan um ein paar cm verändern kann, es ist außerdem einfacher, die Flächen abzumessen als diese zu berechnen.

Für die Verkleidung der Kammer eignen sich USB Platten von ca. einem cm Stärke, 8mm würden auch genügen. Diese sind sehr billig und auch stabil, sie sind optisch nicht unbedingt hässlich und lassen sich streichen. Für die Türen wären Pappel Sperrholz Platten von ca. einem cm Stärke besser geeignet, da sie leichter sind. Wenn nun jeden Tag die Türen aus ihrer Aufhängung gehoben werden wäre es schöner, wenn diese anstelle von ca. 20Kg nur knappe 15Kg wiegen würden.

Die Holzplatten werden nun auf einen schmalen Abstandshalter auf den Boden vor den Holzrahmen gestellt, sie sollen ein paar mm vom Boden abgehoben sein, dass gesamte Gewicht der Kammer soll auf dem Holzrahmen liegen. Mit einem 4mm Holzbohrer wird die Holzplatte vorsichtig durchbohrt ohne in das dahinterliegende Holz zu bohren. Nun wird die Holzplatte mit Schrauben auf den Holzrahmen montiert, alle 30cm eine Schraube zu setzen genügt, schöner wird dieses, wenn auf die Schraube noch eine kleine Unterlegscheibe geschoben wird. So kann nun die gesamte Außenverkleidung bis auf die Holztüren montiert werden.

In die Holztüren werden oben zur Auflagefläche je zwei Löcher gebohrt. Passend zu diesen Löchern werden gerade Holzhaken eingedreht. Der verwinkelte Haken kann mit der Stichsäge mit einem Metallblatt oder einer Eisensäge abgesägt werden. Nun sollen sich die Holztüren auf die Gewindestangen einhaken lassen und vor der Auflagefläche hängen. Damit gesehen werden kann, wo sich diese Gewindestangen befingen kann über diesen Markiert werden, dann kann beim einhängen so ungefähr gesehen werden, wohin die Türen bewegt werden müssen. Wenn dieses entsprechend umgesetzt wird klappt das versiegeln der Box recht zügig.

Nun kann Teichfolie von einem mm Stärke in den unteren Holzrahmen gelegt werden um diese auf diesem Rahmen fest zutuckern oder besser anzunageln, Nägel mit breiten Köpfen wie vollverzinkte Schiefernägel wären geeignet und sind stabiler als das fest tuckern, das zur ersten Befestigung nicht schadet. Die Folie wird erst zu einer Seite befestigt um sie dann zu allen Seiten in die Ecke zu drücken um sie dann zu diesen zu befestigen. Die Teichfolie soll sich nicht straffen, wenn im späteren Verlauf Töpfe zu den Seiten gestellt werden. Zu den Seiten deutlich überstehende Teichfolie kann abgeschnitten werden. Wenn die Teichfolie zu einer Ecke auslaufen soll kann zuerst die komplette Fläche mit einer dünnen Trittschallisolierung ausgekleidet werden um auf diese dann mehrere Schichten dieser Isolierung zu legen. In einer Ecke wird keine verlegt und in der gegenüberliegenden die meisten Schichten.

Der Boden wird angeschrägt, bevor die Teichfolie verlegt wird und da zuerst die ganze Fläche mit einer Schicht ausgekleidet und an dem Holzrahmen angetuckert wird kann die Growkammer verschoben werden, ohne das die unter der Teichfolie liegende Trittschallisolierung verrutschen wird. Es empfiehlt sich die Teichfolienwanne vor dem Streichen zu integrieren, diese und nicht der Boden wird dann die Farbkleckse auffangen.

Etwas von der Wand abgezogen kann die gesamte Box von innen und außen mitsamt der Türen weiß gestrichen werden. Wandfarbe bindet auf den USB Platten nicht so gut an. Deswegen soll besser offporiger Holzlack verwendet werden, dieser versiegelt das Holz gegen Wasser, er kann aber atmen und auf diese Eigenschaft soll nicht verzichtet werden.

Nach dem Trocknen der Farbe kann die Kiste an die Wand geschoben werden. Nun kann an den Eckpfeilern je ein Winkel montiert werden um an die Wand markieren zu können, wo die beiden Dübellöcher gebohrt werden sollen. Zudem kann in der Kammer zu den Auflagestellen der Holzwände an die Wand und Decke mit dem Abklebeband für Malerarbeiten neben diesen Auflagestellen abgeklebt werden. Nun wird die Kammer von der Wand gezogen um auf Höhe der Holzwände neben dem einen Klebestreifen einen zweiten zu kleben, der diesen etwas überlappt. Zudem sind die zwei Dübellöcher zu bohren und mit einem Dübel zu versehen. Zwei achter Dübel mit zwei sechser Schrauben und einem zehner Maulschlüssel sind geeignet.

Im späteren Verlauf sollen die Pflanzen mit Blattnahrung oder Stärkungsmitteln eingesprüht werden können, ohne dass die Tapete der in der Kammer liegenden Wand verschmutzt wird. Somit kann auf die Rückseite der Kammer eine schwarz-weiß Folie getuckert werden. Diese wird oben etwas umgeklappt und erst zu einer Seite oben angetuckert, nun wird sie an der anderen Seite straff gezogen und angetuckert. So kann sie nun zu beiden Seiten parallel Stück um Stück angetuckert werden, ohne dass sie zu sehr wellt. Sie soll in die Teichfolienwanne münden, damit die eventuell herunterlaufende Spritzbrühe in diese münden kann um in dieser zu verdunsten. Wenn ständig Feuchtigkeit in den teilweise abgeschirmten Holzrahmen am Fußboden zur Wand laufen würde könnte dieser zu gammeln und schimmeln anfangen.

Nun kann die Growbox an die Wand geschoben werden um sie dort anzudübeln. Das Holzrahmengestell, welches mit den Holzplatten verkleidet wurde soll nachdem es an der Wand festgedübelt wird stabil stehen und nicht mehr viel wackeln.

Die obersten paar cm unter der Decke im Innenbereich brauchen zuerst noch nicht mitgestrichen zu werden, wenn die Kiste von der Wand abgezogen gestrichen wird brauchen diese Bereiche zur Decke nicht extra mit abgeklebt zu werden. Die Ritzen zur Wand und Decke werden nun erst mit Silikon versiegelt, damit die Growbox Luftdichter wird, ein nicht ganz versiegelbares Leck wird der Türbereich bilden, ansonsten soll die Konstruktion komplett Luftdicht werden. Mit schwarzem Silikon würde die Versiegelung auch Lichtdicht werden aber es soll auf sämtliche schwarzen Stellen verzichtet werden. Das schwarze Silikon könnte mit weißem verdeckt werden. Einfacher wäre es, generell weißes zu verwenden. Es werden Pappkarton Streifen geschnitten die an die Decke gedrückt auf den Holzrahmen getuckert werden. Der Karton soll dick genug sein, um nicht von dem intensiven Licht durchgeleuchtet zu werden. Nun kann der letzte Rest gestrichen werden.

Diese bisher beschriebenen Arbeitsschritte und noch einige mehr sind auch auf Fotos zu sehen und können anhand dieser auch besser nachvollzogen werden.

Wohnzimmer Growkammer

Im oberen Foto ist nun die schon vollendete Growkammer zu sehen, die jedoch in der Mitte unterteilt ist. Der linke Bereich ist schmaler als der Rechte, dieses kann auch an der Größe der Türen gesehen werden. Auch, wenn die Kammer nicht unterteilt ist kann es nicht schaden, die eine Tür etwas kleiner zu lassen als die andere. Zum einem genügt oft ein flüchtiger Blick in die Kammer, da oft nichts zu machen ist außer abzuwarten. Zum anderen entsteht ein Vorteil, wenn auf Librakästen umgestiegen wird. Diese laufen dann zur Mitte in eine Rinne aus, die in ein Auffangbehältnis mündet. Wenn dieses zum entlehren nicht abgepumpt wird kann es zum entlehren besser herausgenommen werden als wenn die mittleren Auflagebretter für die Türen direkt vor dem Eimer sind.

Zum Bau dieser Kammer wurden gehobelte Rahmhölzer der Stärke 2,8 zu 4,4 und 3,2 zu 5,8cm verwendet und gehobelte Bretter. Für den Innenbereich hätten auch ungehobelte Leisten verwendet werden könne, da dieser von Außen nicht zu sehen ist. Es wurden USB Platten der Stärke 1,2cm verwendet da diese sehr billig sind. Es kann aber auch mit 0,8cm Stärke der Platten gearbeitet werden. Die gesamte Holzkonstruktion muss nicht viel mehr als sich selber tragen wobei das gesamte Gewicht auf dem Holzrahmengestell liegt, dieses ist so stabil, dass man sich an Verstrebungen in diesem dranhängen kann. Da es nicht mehr wackelt muss es das Gewicht nur senkrecht tragen und somit könnten mehrere Zentner Gewicht in diesem gehangen werden, ohne dass dieses für die Stabilität bedenklich wäre. Das ganze Baumaterial soll möglichst knapp gehalten werden, da es Geld kostet und es zuerst in die Wohnung geschafft werden muss und irgendwann wieder hinaus.

Auf die zwei Türen ist oben eine dünne Holzleiste aufgeschraubt, da die durch die Platte gebohrten Löcher eventuell irgendwann aufreißen könnten. Es wurden Senkkopfschrauben verwendet, die komplett in die USB Platte verschwinden um eine glatte Auflagefläche zu sichern. Nun werden die Löcher zum aufhängen an den Gewindestangen durch die Leiste und die Platte gebohrt und sollen lange halten.

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Aufhängung

Oben ist ein kleiner Teil der Türöffnung und der Tür zu sehen. Links im Bild ist der Rest des Holzhakens zu sehen dessen verwinkeltes Stück abgesägt wurde. Rechts im linken Bild ist das Loch in der USB Platte zu sehen, dieses ist schon etwas durch die Benutzung verschlissen. Sodass dieses nach außen und innen nicht zu sehen ist wurde die Auflagefläche des Türrahmens zur Tür schwarz gestrichen um Licht zu schlucken, welches weder hinein noch hinaus scheinen soll. Anstelle dieser Hängetür könnte auch eine Zimmertür eingesetzt werden, wenn der Rahmen passend bemessen ist oder die Holzplatte könnte an Scharnieren an den Holzrahmen befestigt werden. Dann wäre die geöffnete Tür einem aber beim arbeiten oft im Wege oder würde nach einiger Zeit sogar schräg in dem Türrahmen hängen. Deswegen wurde diese Technik gewählt, die Tür kann vor die andere gestellt werden und umgekehrt, so kann zuerst die eine Hälfte begutachtet werden und dann die Andere.

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nicht ganz geschlossen

In dem Foto können nun die Spalten der lose vorgehangenen Türen betrachtet werden. Die linke Seite wird durch eine 250 Watt Quecksilberdampf Röhre beleuchtet wohingegen die rechte Seite durch eine 400 Watt Natriumhochdruck Röhre mit hohen Rotanteil im Lichtspecktrum beleuchtet wird. Zu sehen ist, dass die linke Seite zur schmalen Tür eher farblos oder etwas bläulich schimmert wohingegen die rechte Seite deutlich rot schimmert. Dieses kommt in völlig weiß gestrichenen Growkammern meist nicht zur Geltung.

In dem ersten Foto in diesem Kapitel kann gesehen werden, dass obwohl die Türen durch zwei Holzleisten auf die Türrahmen gedrückt werden immer noch ein wenig Licht durch die Spalten heraus schimmert. Ohne die schwarz gestrichenen Auflageflächen wäre dieses noch etwas intensiver. Der schwarze Holzlack ist deswegen matt zu wählen, damit das Licht sich nicht über den Glanz tragen kann. Zumindest ist der Rest dieses Growschranks soweit versiegelt, dass kaum Licht von innen nach außen dringt.

Es war nur eine Leiste für die Türen geplant (im ersten Foto zu sehen) und da mit Wandfarbe gestrichen wurde, die durch die Verwendung der Holzleiste abreiben würde wurde ein Teil der Türen mit Holzlasur gestrichen. Dieses geschah für die nachträglich integrierte Holzleiste nicht. Diese wurde notwendig, da die Türen im unteren Bereich nicht straff anliegen wollten.

Zur rechten Seite der Kammer wurde ein Brett integriert, auf dem die Vorschaltgeräte der Armaturen stehen können. Zudem wird zu dieser Seite abgelüftet und auch die Elektroversorgung wird zu dieser Seite integriert. Unten, zur hinteren Kammerecke wird die Zuluft in die Kammer durch ein PVC Rohr geleitet. Vor diesem Zuluftrohr wird eine UVC Lichtfalle im dickeren PVC Rohr integriert. In dieser werden Bakterien, Vieren und auch Pilzsporen abgetötet, die sich in der Luft befinden. Dieses wird jedoch im Erweiterungsteil „Nutzhanf: Ausschweifungen“ genauer erläutert.

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an die Wand geschraubt

In diesem Foto ist der an das Holzrahmengestell montierte Winkel zu sehen, mit dem die Growbox an die Wand gedübelt wird um dann sehr stabil zu werden. Zur Montage der Holzplatten ist das Holzrahmengestell schon an die Wand zu dübeln, ansonsten könnte es schräg stehen während es verkleidet wird. Nach der Verkleidung kann es von der Wand gelöst werden um dann nach der Verrichtung entsprechender Arbeiten wider an diese geschraubt zu werden. Unter dem Winkel ist die Leiste zu sehen, an die zur Rückwand eine Silofolie getuckert wird. Dieses wurde schon beschrieben und ist nach der Wandverkleidung des Rahmengestells vorzunehmen. Die zu sehende Leiste zu integrieren, um die Folie waagerecht und nicht nur senkrecht antuckern zu können ist sinnvoll.

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aufgetuckert

Dieses Foto ist für Diejenigen interessant, die ihre Growkammer unterteilen möchten. Der Boden- und Deckenrahmen ist zu verstreben, nur das im Bodenrahmen eine doppelte Verstrebung zu berücksichtigen ist. Dieses soll parallel zur Mittelsenkrechte in der Rückwand geschehen. Für die mittlere Trennwand kann weiter verstrebt werden um diese halbiert oder geviertelt montieren zu können. Die Trennwand wird nun auf die doppelte Verstrebung gestellt und an die mittlere Verstrebung der Rückwand und an die Verstrebung im Deckenrahmen geschraubt. Nun wird zu einer Seite des Türrahmens zu dieser Trennwand eine schmale Leiste auf den Türrahmen geschraubt um auf diese Leiste von der anderen Seite die Trennwand aufschrauben zu können. Diese Leiste ist auf der nächsten Seite im vierten Foto zu sehen.

Wenn die Trennwand nicht auf eine doppelte Verstrebung im Bodenrahmen montiert wird so würde diese Bodenleiste nicht zu beiden Seiten überstehen. Dieses soll aber so sein, um in beiden Kammerhälften die Teichfolienwanne auf dem Bodenrahmen anbringen zu können.

Diejenigen, die in der einen Kammerhälfte ihre Mutterpflanzen heranziehen möchten und in der anderen die Blütekammer einrichten können ihre Box auch mit 1,1 zu 2,4m berechnen und die Stecklinge im Badezimmer bewurzeln. Die Mutterpflanzen können auf 0,9 zu 1,1m mit einer 250 Watt QS Dampf Armatur und die Blütepflanzen können auf 1,5 zu 1,1m mit einer 600 Watt Natriumhochdruck Armatur beleuchtet werden. Die Kammer kann auch noch etwas länger gezogen werden um zwei Beleuchtungsabschnitte zu integrieren, die eine Größe von je 0,95 zu 1,1m haben können und mit je einer 400 Watt Natriumhochdruck Armatur ausgeleuchtet werden können. Nach Bedarf werden von den Mutterpflanzen Stecklinge genommen und ansonsten werden diese gelichtet. Die bewurzelten Stecklinge werden in der Blütekammer zu Jungpflanzen herangezogen um dann die Blüte einzuleiten. Wenn in einer Blütekammer mit mehreren Altersstufen gearbeitet wird können die bewurzelten Stecklinge in der Mutterbox zu Jungpflanzen herangezogen werden.

Das Foto zur Bewurzelungsbox für Stecklinge findet sich auf Seite 14 in dem Kapitel „Stecklinge“. Ein Rahmengestell wird auf eine Pappelsperrholz Platte geschraubt, nach dem Streichen mit Holzlasur oder weißen Holzlack werden in dieses die Montagebalken montiert. Diese Kiste kann auch noch zu den Seiten verkleidet werden, wenn dieses erwünscht wäre. Sie kann auch mit 60cm Montagebalken für kurze Röhren gebaut werden, für ein paar Stecklinge wird wenig Platz benötigt und das Licht wird auch genügen.

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Isolierte Ritzen
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Versiegelte Ritzen
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Abluft
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Lichtdichte Kante

In den oberen Fotos ist nun die Montage des Holzrahmengestells zu sehen und wie dieses mit Silikon und Pappkarton versiegelt wird. Die Winkel sind etwas breiter als die Holzleisten aber dieses ist nicht schlimm, die schmaleren Winkel wären teurer gewesen. Oben ist im zweiten Foto zusätzlich zu sehen, wie unter der Decke mit einer Holzleiste verstrebt wird. An dieser wird der Reflektor gehangen, parallel zu dieser Leiste befindet sich eine weitere, an der ein Aktivkohlefilter gehangen wird. Zudem ist zu sehen, dass zu den Holzleisten die Wand und Decke mit Abklebeband abgeklebt wurden. Die Spalte zwischen Wand und Decke zu den Holzleisten wurde schon mit weißem Silikon abgedichtet. In dem Foto unten links ist zu sehen, wie ein Pappkartonstreifen an die Decke gedrückt auf die Holzleiste getuckert wurde. Nun wird kein Licht mehr durch das weiße Silikon nach außen schimmern. Nachdem die Pappstreifen angebracht wurden kann dieses letzte ungestrichene Stück der Kammer nachgestrichen werden, sie könnte aber nun auch komplett gestrichen werden.

In dem zweiten Foto von unten ist zu sehen, dass auch der nach draußen geleitete Alu Flex Schlauch mit Silikon versiegelt wurde. Da keine Stichsäge zum sägen des Loches für den Alu Flex Schlauch angesetzt werden konnte wurde dieses Loch angezeichnet um es dann mit einem Holzbohrer mit dem Akuschrauber zu prickeln. Loch neben Loch wird gebohrt, bis der ganze Kreis gelöchert ist. Nun werden die Zwischenwände der Löcher zueinander mit einem Schraubenzieher durchgehebelt um das Stück Holz zu lösen. Unebenheiten der Öffnung werden mit einer Holzraspelpfeile geglättet. Links neben dem Alu Flex Schlauch wurden ein paar Kabel durch Bohrlöcher durch die Wand gezogen. Da diese keine Stecker haben geht dieses aber für die Kabel mit Stecker wurde mit einem Kernbohrer für Holz ein Loch in die Platte gesägt. Durch dieses wurden nun die Kabel mit Stecker gelegt um das entnommene Stück Holz zu einer Seite etwas verjüngt wieder in das Bohrloch zu stecken, es wird mit Silikon zu beiden Seiten fixiert. Da in diesen Fotos schon alles weiß gestrichen ist, wird es schwierig, die genauen Konturen zu sehen.

Das Abdichten mit Silikon soll erst dann geschehen, wenn es sicher ist, dass die Growkiste so stehen bleibt, nachdem sie abgedichtet wurde wird sie sich nicht mehr verrücken lassen, da sie festgeklebt ist. Auch die Alu Flex Schläuche und sonstiges sind erst dann abzudichten, wenn es sicher ist, dass an diesen nicht mehr hantiert werden muss. Das in die Fugen eingelassene Silikon wieder zu entfernen ohne die Kammer abzubauen wäre schwierig.

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Teichfolie
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Zuluft

In diesen beiden Fotos ist die Bodenverkleidung zu sehen, diese ist in Wohnräumen unerlässlich. Es kann immer mal etwas mehr gegossen werden, sodass etwas Wasser aus den Töpfen läuft. Gelegentlich kippt mal einer um und würde den Boden verdrecken. Es entsteht eine besser Arbeitsatmosphäre, wenn der Boden nass und dreckig werden darf. Deswegen wurde im oberen Foto bereits vor den Malerarbeiten die Teichfolie in den Bodenrahmen gelegt und befestigt. Die Folie der Rückwand mündet in das entstehende Teichfolienbecken. Im unteren Foto wurde dieses Teichfolienbecken zusätzlich mit einer weißen Silofolie ausgekleidet. So wird im späteren Verlauf etwas weniger Licht geschluckt. Wenn erste Löcher in dieser Folie entdeckt werden können diese mit Klebeband versiegelt werden. Hinten ist in beiden Fotos ein PVC Rohr zu sehen, in dieses sind Löcher eingelassen, die auf den Boden ausgerichtet sind. Durch dieses hunderter Abwasserrohr kann die Zuluft nachströmen. Ein etwas dickeres Rohr zu verwenden wäre besser, da die Ablüfter eine gewisse Kapazität haben und ein dünnes Zuluftrohr dann bremsen wird.

die Kammer geteilt ist und das Rohr auch in die andere Hälfte weiterläuft hat es zur Trennwand keine Löcher. Es soll kein Licht von der einen Kammerhälfte in die andere scheinen. Über dieses PVC Rohr wird ein Holzbrett montiert um auf dieses kleinere Pflanzen stellen zu können. Dieses Rauspundbrett wurde mit weißer Silofolie verkleidet, die zur Unterseite festgetuckert wird. Aus den Töpfen laufendes Wasser wird nun ablaufen können. Auf diesem Brett liegen vier weitere. Mit diesen können auch die anderen Pflanzen aufgebockt werden. Dicke Styroporplatten können klein gesägt werden um mit diesen die Bretter aufzubocken. Diese Styroporplatten werden die Silofolie nicht zerkratzen und schimmeln nicht, wenn sie der Feuchtigkeit ausgesetzt werden.

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UVC Lichtfalle

Dieses ist nun die UVC Licht Falle, durch die angesogen wird, die Zuluft wird dabei gereinigt. In dem dicken Rohr, dessen Durchmesser mit 160mm für das Zuluftrohr besser geeignet wäre befindet sich ein 15 Watt Montagebalken für die 15 Watt UVC Röhre. UVC Licht ist schädlich und es darf deswegen nicht direkt auf Pflanzen, Tiere oder Menschen wirken. Durch die Winkelverkrümmung tritt dieses Licht nicht in den Wohnraum aus. Durch den letzten Winkel wurden Drähte gespannt, damit die Hauskatzen nicht in diesen kriechen.

Die Luft, die durch diese Abwasserrohre angesogen wird strömt an der 15 Watt UVC Röhre vorbei. Dessen Licht tötet dabei Bakterien, Keime und auch Pilzsporen. Dieses ist aber wohl mehr eine Spielerei, als das es hier wirklich notwendig ist.

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Halterung
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Holzkeil

Die Türen werden mit einer Holzleiste auf die Türrahmen gedrückt. Für diese Holzleiste werden Halterungen benötigt. Es werden Messingwinkel auf passender Höhe auf die Türrahmen geschraubt. Nun wird auf diese Winkel die Holzleiste gelegt um die Winkel nach oben zu biegen. Nach dem entfernen der Holzleiste wird mit der Zange nachgeholfen um den Winkel exakt der gewünschten Form anzupassen. Nun wird noch das oberste Stück der Halterung etwas nach vorne gebogen um die Holzleiste gut einlassen zu können. Dieses ist im oberen Foto zu sehen, wohingegen im unteren zu sehen ist, wie ein kleiner Holzkeil mit einer Schraubzwinge auf die Leiste geleimt wird. Da der Türrahmen in der Mitte aus zwei gehobelten Brettern besteht, die etwas zueinander versetzt sind liegt eine Holzplatte nicht stramm auf dem Türrahmen an wenn die Holzleiste in die Halterungen gelassen wird. Deswegen wird diese durch den aufgeleimten Keil so ausgebessert, dass sie beide Türen stramm auf den Türrahmen drücken wird.

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linke Kammerhälfte
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rechte Kammerhälfte

In den beiden vorherigen Fotos sind nun die Beleuchtungs- und Lüftungsinstallationen der linken und der rechten Kammerhälfte zu sehen. Im oberen Foto ist der linke und auch schmalere Bereich zu sehen, der mit einer 250 Watt Armatur ausgeleuchtet wird. Der Reflektor wird von einer Verstrebung an der Decke abgehangen. An eine weitere Verstrebung wird der Aktivkohlefilter gehangen. Da der Lüfter zwei Ansaugöffnungen hat, die nicht sehr groß sind wird vom Filter über ein T-Stück mit zwei Alu Flex Schläuchen zum Lüfter geleitet, dieses ist nicht unbedingt notwendig. Mit einem Thermo-Hygrometer wird das Klima in der Kammer überwacht, an einer Kette mit Haken kann ein Kanister gehangen werden. In dessen Deckel ist ein Loch, durch das der Schlauch einer Schlauchwaage gesteckt wird, um durch diesen gießen zu können. In beide Kammerhälften wird eine Dreiersteckdose integriert, diese verfügen über eine Kindersicherung und sind somit Spritzwasser geschützt.

Im März kann die Luft noch sehr trocken sein, deswegen wurde ein Ultraschallbefeuchter von Fakir in die Kammer gehangen. Der austretende Aerosolnebel sinkt etwas, während er von der Luft aufgenommen wird, deswegen sollen Ultraschallbefeuchter immer mit etwas Höhe im Raum integriert werden. Auf 24 Stunden verbraucht der Ultraschalluftbefeuchter zwei Liter Wasser um den Raum auf ca. 60% zu befeuchten, wegen der niedrigen Außentemperatur wird noch nicht viel gelüftet.

Die Räumlichkeit im unteren Foto ist länglich. Der gebraucht gekaufte Ablüfter passt so gerade eben mit dem vier Kg Aktivkohlefilter in diesen Raum. Vor diesem hängt ein Reflektor mit einer 400 Watt Röhre. Über diesem schlängelt sich der Abluftschlauch der linken Kammerhälfte. Im weiteren Verlauf wird der Reflektor noch herunter gehangen. Auf so begrenzten Raum alle Installationsarbeiten zu tätigen ist oft sehr kniffelig aber es kann in der Kammer genügend mit Holzleisten verstrebt werden an die montiert werden kann.

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Verstrebung für Ablage
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Ablage

Im oberen Foto ist eine Holzleiste zu sehen, die durch die Kammerwand nach draußen ragt und in der Kammer mit einem Locheisen an die waagerechte Verstrebung des Türrahmens befestigt ist. Wenn die Holzleiste von der anderen Seite belastet wird würde sie innen nach oben drücken, deswegen wurde das Locheisen von oben montiert. In dem rechten Foto kann gesehen werden, dass auf diese Holzleiste zwei aneinander montierte Bretter befestigt worden sind. Diese Bretter sind mit ein paar cm Abstand zur Kammerwand montiert worden und auf ihnen ist eine Isolierplatte genagelt, die eigentlich hinter Heizkörpern in den Putz eingelassen wird. Bei den hochwertigen Vorschaltgeräten ist dieses übertriebene Vorsicht aber bei Billigvorschaltgeräten kann es schon mal zu einzelnen Zwischenfällen kommen, bei denen diese sich stark erhitzen können. In dem übernächsten Foto ist noch zu sehen, dass die andere Seite dieser Holzbretter mit einem großen Winkel durch die Platte auf das Rahmengestell geschraubt wurde. Diese Außenanbringung der Vorschaltgeräte vergeudet nicht weiteren Platz, an dieser Stelle stören diese Geräte nicht.

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Schaltung
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Abluft

Auf den vorherigen beiden Fotos ist die Elektroversorgung dieser Growbox zu sehen. Zwei sechser Steckleisten werden zur Grundversorgung fest installiert, die zu sehenden Zeituhren schlucken jeweils zwei Steckplätze die dann schnell verbraucht sind. Die Armaturen werden über Relais geschaltet. Im unteren Foto ist links unter dem Stoffbeutel eines zu sehen. Der Stecker aus der Zeituhr versorgt das Relais eine gewisse Zeit am Tag und während dieser Zeit leitet es Strom von eins zu zwei weiter. Ein zweiter Stecker wird mit seinem Kabel mit der Erdung und der Phase an dem Relais vorbeigeleitet wohingegen die Masse von eins zu zwei durch dieses hindurchgeleitet wird. Es sollen Kabel mit einer Adernstärke von 1,5mm verwendet werden. Nun wird die Röhre schonend geschaltet und die Zeituhr wird nicht durch Tägliche Stromstöße verschlissen. Es wird dann nicht passieren, dass wegen der defekten Zeituhr die Pflanzen mit der dritten Blütewoche noch nicht anfangen zu blühen, da sie dieses wegen der Dauerbeleuchtung nicht können.

Mit einem Stromprüfer kann festgestellt werden, in welcher Seite der Steckdose plus und minus ist. Dieses kann an der Steckleiste vermerkt werden. Nun wird an dem Stecker für die Armaturen vermerkt, welche Seite plus und minus haben soll. Somit wird es eine Kleinigkeit werden, den Stecker immer richtig in die Dose zu stecken.

In der waagerechten Steckleiste ist in der rechten Zeituhr ein Powervon Controler auf die Zeituhr festgedrahtet. Es wurde schon erklärt, dass mehrstufige Lüfter mit einem vieraderigen Kabel und einem Schalter auch auf zwei Stufen angeschlossen werden können. Solch ein Schalter ist auf der linken Seite des unteren Bildes zu sehen. Da die Kabel nicht alle in diesen Schalter passten sind sie zum Teil außen an diesem vorbeigeführt, sie befinden sich im Bild hinter dem Schalter. Viel komfortabler gestaltet sich die Ablüftung mit einem Powervan Controler. Dieses ist ein Drehzahlminderer mit Thermostatfühler. Der Lüfter kann auf ganz geringe Leistung zurückgefahren werden um zudem die Temperatur einzustellen, an der das Gerät den Lüfter auf volle Leistung hochfährt, bis die eingestellte Temperatur wieder unterschritten wird. Eigentlich bräuchte dieses Gerät keine Zeituhr aber es soll nach der Beleuchtungszeit während der sechs Stündigen Nachtphase jeweils nur eine Viertelstunde gelüftet werden um dann eine halbe Stunde Ruhe zu haben, diese Zeit kann auf die übliche Einschlafzeit gelegt werden. Da in dieser Kammer zwei Ablüfter verwendet werden wird eine Dreiersteckdose an den Powervan Controler angeschlossen um beide Ablüfter in diese einstecken zu können.

Nun stellt sich vermutlich die Frage, weswegen die Lüfter durch die Alu Flex Schläuche in die Stoffbeutel blasen. Dieses hat zwei Gründe: In einem der beiden Lüfter befindet sich im Innenbereich Glasswolle als Geräuschisolierung und wenn sich während des Lüftens aus dieser einzelne Fasern lösen sollen diese in dem Stoffbeutel aufgefangen werden. Zudem bauen irgendwann die Aktivkohlefilter ab, die dann etwas Kohlenstaub an die Luft abgeben. Es währe schöner, wenn dieser dann nicht in die Wohnung geblasen wird sondern in den Stoffbeuteln hängen bleibt. Mit einem 400m³ Filter und Lüfter zu arbeiten wird genügen um mit der Abluft fertig zu werden aber es währe besser, vor den Ablüfter einen 800m³ Filter zu hängen. Dieser wäre nicht teurer, da er auch doppelt solange halten würde. Die Luft hätte aber einen weiteren Weg durch die Kohle oder würde etwas langsamer durch diese strömen und kann somit gründlicher von Gerüchen befreit werden.

/2.1.07/

Da die in die Wohnung abgelüftete Luft durch die Reinigung durch die Aktivkohle doch etwas anders wird oder auch da die Pflanzen in der Wohnzimmer Grow Box an einer Form von falschen Mehltau leiden und in der Luft somit Sporen sind ist diese Luft doch unangenehm. Deswegen empfiehlt es sich dann sehr diese, wenn sie zu stören scheint oder auch ansonsten, um einen geschlossenen Luftkreislauf zu verhindern abzuleiten. Durch eine Aluflex Schlauch kann sie auch zig Meter weit weggeleitet werden um dann irgendwo in ein kleines Fenster oder einen Kamin nach draussen geleitet zu werden. Wenn nun im Zimmer angesogen wird und dann in dieses abgelüftet wird, da dieses kein Hitzeproblem wäre so ist dieses ein geschlossener Luftkreislauf. Wenn die Pflanzen nun an einer Pilzkrankheit leiden wird die Sporenversuchte Luft wieder zu diesen zurück geleitet, dieses soll aber ausgeschlossen werden, da solche Pilzkrankheiten durch diesen geschlossenen Lüftungskreislauf richtig hoch kommen können. Weil der geschlossene Luftkreis verhindert werden sollte und weil die Abluft Übelkeit hervorrief wurde nachträglich ein Aluflexschlauch integriert, der durch die Wohnung in das Growzimmer führte um dort dann in die Fensterverkleidung eingelassen zu werden.

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Aufhängung
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Aufbockung

Zum weiteren Arbeiten sind die in den beiden Fotos zu sehenden Kleinigkeiten sehr praktisch. Im oberen Foto ist eine der beiden Halterungskette für den Reflektor zu sehen. In diese wird ein Haken integriert, damit diese nicht nur unter der Decke höhenjustiert werden kann sondern auch in der Kettenlänge, in die man besser rein greifen kann. Im unteren Foto sind sogar schon die ersten Pflanzen in der Kammer zu sehen, die aus Saat herangezogen wurden. Die Töpfe stehen auf mit Folie umschlagenen Brettern, die somit vor austretendem Gießwasser geschützt sind. Diese Bretter sind mit einer styroporartigen Dämmplatte aufgebockt, die stabiler als gewöhnliches Styropor ist. Diese Platte wurde zu Stücken von 20 zu 12,5cm geschnitten um damit diese Bretter oder einzelne Töpfe aufbocken zu können. Die Zerstückelungsarbeit macht sich mit der Zeit bezahlt, die Styroporstücke halten sozusagen ewig.

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Werkzeug

In diesem Foto sind abschließend zur Arbeitsbeschreibung Werkzeuge zu sehen, die zum Bau dieser Kammer vorhanden sein sollen. Diese Werkzeuge können auch bei Bekannten geliehen werden. Zu den Holzleisten, Holzplatten, Winkeln und Schrauben werden zwei Rollen Abklebeband, drei Tuben Silikon, ein 2,5 Liter Topf mit weißem Holzlack und ein kleiner mit mattem schwarzem Holzlack, 2,5 zu 1,25m Teichfolie, 2 zu 6m Silofolie, zwei 6x Steckleisten sowie etwas Kabel benötigt, zwei Zeituhren und ein Stromstoßrelais werden auch benötigt, PVC Rohre fehlen noch zur Zulüftung, ein paar Kleinigkeiten können zu diesem noch dazu kommen. Zum Innenausbau werden zwei Armaturen und ein Lüfter mit Filter sowie etwas dazu passender Aluflex Schlauch benötigt.

Um diesen besser montieren zu können empfehlen sich einige Schlauchschellen, um die Reflektoren in der Höhe verstellen zu können wären Holzhaken sowie eine Metallgliederkette notwendig. Die Filter können mit einem stabilen Draht an eine Deckenverstrebung montiert werden. Wenn im späteren Verlauf die Töpfe aufgebockt werden sollen empfiehlt es sich, Rauspundbretter mit Silofolie zu verkleiden und diese mit Styroporplattenstücken in der Höhe zu justieren. Es werden Töpfe und Erde benötigt, dieser Bedarf richtet sich aber nach der Vorstellung des Einzelnen, wie viele wie große Pflanzen in diese Kammer zu stellen sind. Vier Liter für Jungpflanzen und 21 7,5 Liter Töpfe für Blühende sind geeignet, wenn die Pflanzen etwas wachsen sollen. Ansonsten genügen 36 vier Liter Töpfe, die bewurzelten Stecklinge werden in diese gesetzt um sie nach drei bis zehn tägiger Bewurzelung in die Blüte zu stellen, deswegen werden dann zum heranwachsen keine kleineren Töpfe benötigt.

Dieses beschreibt weitgehend den Entstehungsweg dieser Grobox für das Wohnzimmer. Es wird auf sehr wenig Raum gearbeitet und es sind viele kleine Arbeitsschritte zu beachten, die einige Zeit auffressen können. Zur Erstellung dieser zwei m² Anbaufläche sollen ca. 30 Arbeitsstunden ohne Einkaufs und Transportzeit zur Verfügung stehen. Dieses hört sich zuerst vielleicht übertrieben an aber da es sich um eine Kammer für das Wohnzimmer handelt sollen die Arbeitsschritte auch alle sauber ausgeführt werden. Wenn in einem großen Raum so larifari ein großer Ablüfter mit Filter sowie eine Geißanlage installiert wird um ansonsten noch etliche Reflektoren an die Decke zu hängen um die Pflanzen unter diese zu stellen wird zur Erstellung für einen m² Anbaufläche deutlich weniger Zeit notwendig sein. Diese ist halt das Problem, dass man für kleine Projekte auf die erstellte Kapazität meist viel Zeit und auch Material verbraucht.

Für die beschriebene Kammer wurden ungefähr für 250€ Holz verbraucht sowie für ca. 300€ Baustoffe. Zwei Ablüfter und Filter sowie die Qualitativ hochwertigen Armaturen fraßen noch mal ungefähr 600€ auf. Darin sind nicht die 150€ für den Powervan Controler und die 100€ für den Ultraschallbefeuchter enthalten. Zudem fehlen noch Töpfe, Erde, Dünger sowie Saat oder Stecklinge. Ein EC- sowie PH- Messgerät währen zu empfehlen.

Für eine nicht unterteilte Box wäre nur ein Filter und ein Ablüfter nötig. Anstelle der teuren Armaturen können auch billige verwendet werden, die jedoch mit Qualitätsröhren betrieben werden sollen. Dieses würde dann schon wieder ca. 300€ sparen. Wenn das Geld völlig ausgeht kann zuerst auf den Teichfolienboden sowie den Anstrich verzichtet werden. Auch die Zuluft muss noch nicht ganz ausgebaut werden, die zweite Armatur kann dann gekauft werden, wenn sie auch gebraucht wird. Auf EC- und PH- Messgerät kann erst verzichtet werden. Es kann zuerst auch sparsam nur mit den Grundkomponenten vom Dünger gearbeitet werden. Die Seitenverkleidung der Kammer kann zuerst aus Pappkarton bestehen der aufgetuckert wird, diesen gibt es bei Möbelhäusern. Möglicherweise können Holzreste beim Sperrmüll oder am Recyclinghof gefunden werden, Rückwände von Schränken können sehr hilfreich sein. Wenn einem dann die erste Ernte gelingt und durch die Selbstversorgung Geld gespart werden kann, so wird dieses finanziell helfen um den Kammerbau zu vollenden.

Bevor der Zählerableser in die Wohnung muss folgt ein weiterer Arbeitsschritt. Für den Vorhang ist eine Laufschiene um die Kammer unter die Decke zu dübeln. Für den harten Beton empfiehlt es sich erst mit 6mm vorzubohren um dann mit 8mm nachzubohren. Die Dübel sind zu platzieren um die Laufschiene mit Bögen unter die Decke zu schrauben. Die einzelnen Stücke müssen stramm voreinander sitzen und glatt ineinander übergehen. Wenn die Dübellöcher nicht ganz richtig sitzen kann das Loch in den Laufschienen entsprechend vergrößert werden um die Schraube dann mit einer Unterlegscheibe zu versehen. Wenn es im örtlichen Möbelmarkt keine billigen Vorhänge gibt können diese eventuell bei Ikea, E-Bay oder im Internet gefunden werden. Man kann sich die Vorhänge in Möbelhäusern sogar auf Mass fertigen lassen. Dieser Arbeitsschritt kann aber solange warten, bis er nötig ist.

Um mit diesem Projekt nicht behelfsmäßig beginnen zu müssen wären also wenigstens 1000€ notwendig. Wenn nun mit etwas Anfängerglück und sorgfältiger und bedachter Arbeitsweise direkt z.B. 600 Gramm gutes Grass mit der ersten Ernte erwirtschaftet werden können würde sich der finanzielle Aufwand dreifach auszahlen. Ohne oder mit wenig Geld ist der Anfang sehr schwer aber wenn dieser gelingt wird sich einem ein Hobby auftun, welches man nicht mehr loslassen wird. Bei diesem „Hobby“ geht es nicht darum, möglichst viel zu machen oder der Beste zu sein, es geht darum, selber etwas zu schaffen, dass einem mehr Unabhängigkeit bringen wird und dabei auch Freude macht.

Eine Schwachstelle an dieser Kammer werden vermutlich immer wieder die Türen sein. Anstelle der Vorhängetüren könnte es auch Jalousientüren geben. Jalousienleisten währen nötig, die auf die Türrahmen geschraubt werden. Die Jalousie wird im Kasten oben auf den Türrahmen geschraubt, nun kann die Jalousie durch die Jalousienleiste gezogen werden. Damit diese nicht durch den Lüfter angesogen wird können waagerecht starre aber biegsame Drähte in der Jalousienfolie eingelassen werden. Die Drähte würden nicht bis zu den Rändern der Jalousie gehen, diese wären verstärkt und würden sich in der Jalousienleiste befinden. Die Jalousie kann am Kasten gelöst werden und rollt sich dann selber ein. Die Laufleisten sollen knapp bemessen sein, damit nicht soviel Luft durch diese angesogen wird. Diese können für die geschlossene Jalousie aber auch eingerastet werden, sodass sie die Jalousie andrücken würden. Etwas ähnliches gibt es schon für gewisse Kompaktschränke, es währe aber sinnvoll diese Jalousien in Standartmaßen mit den dazugehörenden Laufschienen anzubieten. Zwei Meter Länge zu 70, 90, 110, und 130cm wären gute Maße, wenn keine zwei Meter Länge benötigt werden könnte die Laufschiene gekürzt werden, die Jalousie bräuchte nicht ganz ausgefahren zu werden. Diese Gerätschaften sollen grell Weiß sein, zumindest für den Innenbereich.

Da dieses etwas kosten würde könnte die Kammer später nachgerüstet werden, sobald es diese Jalousien gäbe.

Es werden Kompaktschränke angeboten, dieses sind z.B. Alustangengestelle, die mit einer Foliendecke überzogen werden. In diesen Kammern kann der Ablüfter mit Aktivkohlefilter gehangen werden sowie der Reflektor der Armatur. Diese Zelte sind aber nicht besonders groß und nur zu gewissen Maßen zu haben. Der große Vorteil der selbstgebauten Growkammer liegt indem, dass sie individuell nach Wunsch gebaut werden kann. Die genaue Gestaltung sowie die Größe der Kammer kann je nach Situation und Vorstellung variiert werden. Mit diesem Kammerprinzip kann für eine Armatur eine kleine oder auch für zehn eine größere Kammer gebaut werden. Wenn diese in einen großen Raum gestellt wird können zu beiden Seiten Türen integriert werden. Wenn sich die Vorstellung zu dieser Kammer ändert kann sie umgebaut werden. Diese Bauweise für Growkammern ist bei sorgfältiger Umsetzung optisch gesehen nicht hässlich und somit vor allem in der Größe von einem zu zwei m² für Wohnbereiche sehr gut geeignet und tarnbar. Zuerst wird ein gewisser Arbeitsaufwand notwendig sein aber dafür kann danach relativ angenehm mit dieser Kammer gearbeitet werden.

http://www.hanftube.de/download.html

Link zum Downloadbereich.

Habt ihr Fragen, Anregungen, Ergänzungen, wollt ihr zu diesem Thema etwas anmerken oder hinterfragen? Dann geht doch in das Forum und tut dieses einfach in der Rubrik Growroom. Oder ihr meint schon Ahnung zu haben? Super, dann schaut mal rein, ob ihr ein paar Fragen beantworten könnt.

Artikel modifiziert Dienstag 13. September 2011 13:57, Erscheinungsdatum Mittwoch 1. April 2009 00:08
Wohnzimmer Growschrank (JPEG - 29 kB)

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