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Die Zahl der bei Drogenunfällen Getöteten stieg im Zeitraum von zehn Jahren um 150 Prozent.

In Disco-Nächten, vor und nach den "Raves" und "Moves" der mobilen Spaßgesellschaft, aber auch auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Hanf-Raucher und Ecstasy-Schlucker, Konsumenten von "Koks" und "Speed" setzen sich so selbstverständlich hinters Lenkrad, als hätten sie eine Tasse Kaffee gekippt.

Eine neue Studie der Universität Maastricht hat den Nebel um den Hanf weiter gelichtet.

In den ersten zwei Stunden nach dem konsum sind die Verschlechterungen sehr stark.

Zwar sollte der aktive Stoff normalerweise nach einer Nacht abgebaut sein. Aber gerade bei heftigen Kiffern kann das länger dauern.

Ausschnitt aus dem Artikel

-Mit voller Dröhnung ins Verderben

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http://www.stern.de

Stern-Artikel aus Heft 5/2006

... Die Forscher ließen 20 Gelegenheitskiffer szeneübliche Joints und Placebo-Tüten rauchen und setzten sie dann vor Computer, um ihre Reaktion und Motorik zu testen. Psychologe Jan Ramaekers: "In den ersten zwei Stunden sind die Verschlechterungen sehr stark, aber unter zwei Nanogramm THC sehen wir keine relevanten Beeinträchtigungen mehr." Dieser Wert wird üblicherweise nach vier Stunden erreicht.

Erscheinungsdatum Mittwoch 1. Februar 2006 03:50

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