Eigenbericht zur Selbstmedikamention mit Cannabis bei Hepatitis C und AIDS
Dank Polzeiaktion ist mein Medizinalhanf nur noch auf dem Schwarzmarkt erhältlich
28. Juli 2008
Sehr geehrte Damen und Herren
Bis vor ungefähr einem Jahr gab es einen Cannabis Social Club auch in der Schweiz. Das heisst, es gibt ihn auch jetzt noch, aber zur Zeit sind ihnen die Hände gebunden, Cannabis zu Selbstmedikation zu verkaufen.
Ihr müsst mal ihre site: diegrüneblumeschweiz.ch besuchen. Ein wirklich gutes Projekt. Bei Ihnen ist letztes Jahr die Polizei auf einen Besuch vorbeigekommen, und hat einfach alles dicht gemacht. Ganz egal, was mit den Patienten geht. Habe auch seither nichts mehr von den beiden gehört. Schade, bin selber Patient bei Ihnen und fühlte mich auch immer gut aufgehoben. Bin seit bald 20 Jahren HIV-positiv, chronische Hepatitis C. Durch all die vielen Medis, die ich über die Jahre geschluckt habe, ekelt sich mein Körper immer mehr gegen jede Tablette. Ich habe absolut keinen Appetit, viel Erbrechen, einfach nur müde. Kaum habe ich von dem Club das erste Mal gelesen, wurde ich auch gleich Mitglied bei ihnen. Die Qualität war jedes Mal sauber, zu fairen Preisen. Zu dieser Zeit ging es mir auch wieder um einiges besser. Meine Depressionen hielten sich absolut in Grenzen. Ich hatte sogar Hunger und nahm in kurzer Zeit ein paar Kilo zu
Seit diese Sache mit der Polizei passiert ist, bin ich wieder gezwungen, meine Medizin bei irgendwelchen komischen, geldgierigen Typen zu organisieren. Und was ich da jedes Mal genau zu rauchen erhalte, weiss ich echt nicht. Man hört da so Einiges, muss ja nicht gleich Blei sein.
Ich finde es echt schade, dass immer gute Leute mit genialen Ideen behindert werden, wo es nur geht. Hoffentlich lassen sich die zwei nicht unterkriegen, denn genau solche Leute brauchen wir
marlies










