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Endocannabinoide reduzieren psychotische Symptome

Der Anstieg der Andandamid-Konzentration bei akuter paranoider Schizophrenie könnte eine kompensatorische Anpassung an die Krankheit sein.

Die Anandamid (1)-Spiegel in der Gehirnflüssigkeit von paranoiden Schizophrenen im ersten Schub sind achtmal so hoch wie bei gesunden Personen. Diese Veränderung fehlt bei Schizophrenen, die mit "typischen" antipsychotischen Medikamenten (Neuroleptika) behandelt worden waren.

Zudem war der Anstieg der Anandamid-Konzentration bei nicht behandelten Schizophrenen negativ mit den psychotischen Symptomen korreliert, d.h. dass mit zunehmender Andandamid-Konzentration die psychotischen Symptome abnahmen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Anandamidzunahme bei akuter paranoider Schizophrenie eine kompensatorische Anpassung an den Krankheitszustand bedeuten könnte (s. auch 2).

1) Cannabinoide und Endocannabinoide
2) Hanf - das Kraut, das die Schizophrenie verdeckt
Quellen:
www.cannabis-med.org
Giuffrida A et al.
Neuropsychopharmacology 2004;29(11):2108-2114.)
Erscheinungsdatum Montag 1. November 2004 12:41

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