England: Rapport zur Cannabis Klasifizierung
Der Rapport erwähnt das zwar ein Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem auftreten von Psychotischen Symptomen besteht, aber das vorhandene Risiko eine Zurückstufung des Cannabis in die höhere Stufe B nicht rechtfertige.
Innenminister Charles Clarke erklärte am 19. Januar, dass die Umstufung in eine niedrigere Klasse nicht zu einer Zunahme des Konsums geführt habe.
Quelle:
LIAFAX [FR] N. 04 25 Janvier 2006
liafax chez radicalparty.org
Rapport der Kommission welche im Auftrag der Regierung, die Effizienz des Gesetzes über die neu Klassifizierung von Cannabis kontrollierte ist im Netz verfügbar.
In Englisch unter
http://www.drugs.gov.uk/drugs-laws/acmd/
Full Document
* The Advisory Council’s Report - Further consideration of the classification of cannabis under the Misuse of Drugs Act 1971. |Download PDF (380 K )
P.S.
Aus dem IACM-Newsletter
Quelle: Times Online vom 19. Januar 2006
Großbritannien: Cannabis wird nicht umgestuft
Innenminister Charles Clarke erklärte am 19. Januar, dass Cannabis nicht wieder als Droge der Klasse B umgestuft werde. Er kündigte eine öffentliche Informationskampagne über die Gefahren des Cannabiskonsums an, wies jedoch daraufhin, dass die Umstufung in eine niedrigere Klasse nicht zu einer Zunahme des Konsums geführt habe. Er erklärte den Abgeordneten des Parlaments, dass er sich an einem Bericht des Komitees zum Drogenmissbrauch (Advisory Council on the Misuse of Drugs) orientiert habe.
David Blunkett, sein Vorgänger als Innenminister, hatte Cannabis von einer Droge der Klasse B zur Klasse C heruntergestuft. Seit die Umstufung, die Cannabisbesitz zu einem Vergehen, das in den meisten Fällen nicht zur Verhaftung führt, gemacht hatte, im Januar 2004 in Kraft trat, hatten Sorgen über einen Zusammenhang zwischen sehr starken Cannabissorten und Geisteskrankheiten zugenommen.
Herr Clarke erklärte, dass er eine große öffentliche Informationskampagne starten wolle, die betonen soll, dass Cannabis "alles andere als harmlos" sei. Er erklärte zudem, dass Richtlinien, die im November publiziert worden seien und Personen erlaubt hätten, bis zu einem halben Kilogramm Cannabis zum "Eigenkonsum" zu besitzen, geändert würden. "Ich möchte das Unterhaus darüber informieren, dass meine endgültige Entscheidung bei einer deutlich niedrigeren Grenze als bei den im gegenwärtigen Entwurf vorgeschlagenen 500 Gramm liegen wird," erklärte er. Er kündigte zudem eine neue Initiative zur Verhaftung von Cannabisproduzenten und Händlern an.
(Quelle: Times Online vom 19. Januar 2006)












