FULDA: SPD will Cannabis für Schmerzpatienten
FULDA (FZ) Die Mitglieder des SPD Ortsvereines Fulda-Mitte forderten laut einer Pressemitteilung auf Antrag von Josef Emil Plur die Freigabe von Cannabis beziehungsweise Medikamenten auf Canabisbasis zur Anwendung in der Schmerztherapie. Plur erklärte, in Großbritannien würde Cannabis seit einigen Jahren erfolgreich in der Schmerzbehandlung angewendet. Die hiermit behandelten Menschen befänden sich in einem besseren Allgemeinzustand als diejenigen, welche mit Opiaten wie Morphium behandelt würden. Cannabis habe sehr viel weniger Nebenwirkungen.
Die Mitglieder des Ortsvereines sprechen sich einstimmig für eine erneute Kandidatur von Barbara Imhof für den Bundestag aus. Für den Kreistag werden vom Ortsverein Beate Fischer, Karl-Josef Bohl und Ingo Scharck vorgeschlagen. Für die Stadtverordnetenversammlung schlägt der Ortsverein die Kandidaturen von Hannelore Schultheis, Werner Krah, Gabriele Garms, Josef Emil Plur, Karl-Josef Bohl, Olaf Tonn und Ingo Scharck vor. Mit Josef Emil Plur und Olaf Tonn werden zwei Jusos ins Rennen geschickt.
Desweiteren appelliert der Ortsverein an Magistrat und Stadtverordnetenversammlung, bei der anstehenden Neugestaltung des Universitätsplatzes und bei künftigen Straßenbaumaßnahmen auf einen behindertengerechten Straßenbelag zu achten. Das Fuldaer Pflaster sei für Menschen mit Geh- und Sehbehinderungen, aber auch für Kinder in Kinderwagen ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko. Zudem sollen die zum Teil gefährlichen Gehwege im Winter regelmäßig bereits frühmorgens gestreut sein, um folgenschwere Stürze zu vermeiden und betroffenen Menschen den Weg zur Arbeit möglich zu machen.
07.07.2005 Fuldaer Zeitung










