Großbritannien: Neuer Drogentest brachte walisische Ministerin in Verlegenheit
Cannabis-Testergebnis bei Vorstellung des Gerätes im Parlament positiv.
Sinnlos, wenn sie schon bei Unschuldigen anschlagen.
London - Die Vorstellung eines neuen Drogentests in Großbritannien hat eine walisische Ministerin am Mittwoch in arge Verlegenheit gebracht: Als ein Handabdruck der regionalen Sozialministerin Edwina Hart auf Drogen untersucht wurde, schlug der technisch hochmoderne Test bei Cannabis positiv an.
Auch der walisische Abgeordnete William Graham, der die Vorstellung des Testgerätes im Regionalparlament von Wales organisiert hatte, war demnach unlängst in Kontakt mit der Droge gewesen. Beide Politiker beeilten sich zu versichern, dass das Gerät eben so genau sei, dass sogar dann ein positives Ergebnis zustandekomme, wenn die Testperson nur Geld oder eine Türklinke in der Hand gehabt habe, die zuvor ein Drogennutzer berührt hatte.
"Man kann sich das sonstwo zuziehen, nicht wahr?", fragte die Ministerin, und der Abgeordnete pflichtete ihr bei: "Ich habe keine Ahnung, wo ich das herhaben könnte." Das Gerät namens "Ion-Track" kann selbst winzigste Spuren von Drogen oder Sprengstoff feststellen, auch wenn die Testperson sich zwischenzeitlich die Hände gewaschen hat. (APA) Die Kommentare von Usern und Userinnen auf der Standard.at










