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Hanf-Initiative kommt ohne Gegenvorschlag vors Volk

Die Hanf-Initiative für einen straffreien Cannabiskonsum kommt wie erwartet ohne Gegenvorschlag vors Volk. Die ständerätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) hat den Vorschlag fallengelassen, nachdem ihn ihre Schwesterkommission des Nationalrats letzte Woche abgelehnt hatte. ...

Die Hanf-Initiative für einen straffreien Cannabiskonsum kommt wie erwartet ohne Gegenvorschlag vors Volk. Die ständerätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) hat den Vorschlag fallengelassen, nachdem ihn ihre Schwesterkommission des Nationalrats letzte Woche abgelehnt hatte.

(ap) Der von Felix Gutzwiller (Zürich, fdp.) eingebrachte Vorschlag hätte vorgesehen, unter gewissen Voraussetzungen den Cannabiskonsum bei Erwachsenen zu entkriminalisieren. Mit der Ablehnung durch die Nationalratskommission ist die Zeit für einen Gegenvorschlag laut Schwaller zu knapp geworden. Bis am 13. Juli noch zu einem Entscheid zu kommen, sei unter diesen Umständen kaum noch möglich, wie Kommissionspräsident Urs Schwaller (Freiburg, cvp.) am Dienstag mitteilte Die Kommission wird deshalb der Kleinen Kammer in der kommenden Frühlingssession die Hanf-Initiative ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung empfehlen. Ob der Gegenvorschlag anderweitig weiterverfolgt wird, liess Schwaller offen.

Die Volksinitiative «für eine vernünftige Hanf-Politik mit einem wirksamen Jugendschutz» war nach dem Scheitern der Revision des Betäubungsmittelgesetzes im Juni 2004 lanciert worden. Sie verlangt, den Konsum, Besitz, Erwerb und Anbau von psychoaktiven Hanfprodukten für den Eigengebrauch straflos zu lassen und Vorschriften über Anbau, Herstellung, Ein- und Ausfuhr sowie Handel zu erlassen. Werbung für Cannabis soll aber verboten bleiben.

NZZ, 19.02.2008

Erscheinungsdatum Mittwoch 20. Februar 2008 18:50

Forum des Artikels

die CVP-Politiker und ihre Artegnossen...
die CVP-Politiker haben es wieder mal versifft mit dem Hanf?
Nun, die Frist zur Behandlung der Volksinitiative läuft am 13. Juli ab. Sie hätte um ein weiteres Jahr verlängert werden können, wenn bis dann zumindest ein Rat einen Gegenvorschlag beschlossen hätte.
Dafür reiche die Zeit nicht aus, sagte SGK-Präsident Urs Schwaller (CVP/FR) heute vor den Medien in Bern.

Aber hallo? Nun wissen die Politiker seit über 2 Jahren von der Einreichung dieses Volksbegehrens. Aber Sie haben es in diesr Zeit nicht geschafft einen möglichen Gegenvorschlag als 2.Variante auszuloten, welcher mehr Zustimmung finden könnte.
Offenbar haben die Herren der Mitte es wieder mal versifft oder es ist gezielte Absicht, was ja auch möglich sein könnte.

Toll, dass die sich des Konsens lobenden CVP Politiker aus der Mitte wieder einmal mehr die Frage um einer Hanfregulierung drücken.

Wer die CVP beobachtet, der kennt die "Wischi-Wäschi"Taktik zu genüge.

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3 März 2008 von Miraculix

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