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Hanfparade 2007 gegen Gift im Gras

Eigenbau ist besser, findet die alljährliche Demo für die Legalisierung von Cannabis in Berlin. Die Teilnehmerzahl war allerdings enttäuschend gering. ANZEIGE

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25. Aug 2007

Unter dem Motto «Gib mir 5 - Gegen Gift im Gras» ziehen seit Samstagmittag auf der alljährlichen Hanfparade rund 200 Teilnehmer durch Berlin. Bislang sei alles friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Die Veranstalter hatten zuvor mit rund 2000 Demonstranten gerechnet, unter anderem auch aus Polen und den Niederlanden. Seit 1997 fordert der Verein Bündnis Hanfparade die Legalisierung von Hanf auch als Medizin und Genussmittel.

Die 11. Parade startete gegen 15 Uhr vom Alexanderplatz Richtung Axel-Springer-Haus im Stadtteil Kreuzberg. Vereinzelt waren Plakate mit der Aufschrift «Erlaubt Hanfanbau» zu sehen. Auch die Berliner Grünen sind wieder mit einem Wagen mit von der Partie. Unter anderem wollen der Bundestagsabgeordnete Christian Ströbele und das Berliner Abgeordnetenhausmitglied Benedikt Lux zu den Demonstranten sprechen.

Plädoyer für Eigenanbau

Das diesjährige Motto soll darauf hinweisen, dass Marihuana aus illegalen Großplantagen immer öfter mit gesundheitsgefährdenden Streckmitteln verunreinigt sei. Eine Lösung des Problems für Drogenkonsumenten sieht der Verein Hanfparade darin, den Eigenanbau von fünf Cannabispflanzen zu legalisieren.

Bei der Hanfparade vor einem Jahr hatte die Polizei eingegriffen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Brandenburger Tor massenhaft Hanfpflanzen sichergestellt. Die Demonstranten hatten aus den Topfpflanzen ein Hanffeld nachbilden wollen. (dpa)

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www.hanfparade.de
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Erscheinungsdatum Mittwoch 29. August 2007 19:27

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