Hexenjagd auf Kaliforniens Hanf-Ärzte
Seit die Bürger/innen in Kalifornien 1996 per Volksentscheid entschieden , "Medical Marijuana" zu legalisieren, sofern die Patienten die Bescheinigung eines Arztes vorweisen können, stehen die Ärzte, die solche Atteste ausstellen, unter starkem Druck der Ärztekammern und Bundesbehörden. Doch kaum einer der Vorwürfe, dass die "Pot Docs" die Patienten nicht ordnungsgemäß untersuchten, war bisher haltbar - und die Ärzte weisen den Vorwurf, dass sie nicht Medizin, sondern eine "Cheech & Chong-Show" betreiben, der von Anti-Drogen-Kämpfern in Washington geäußert wurde, energisch zurück.
Die "Los Angeles Times" stellte am 14. November drei kalifornische Hanf-Ärzte in ausführlichen Porträts vor. Die Schikanen, denen sie sich ausgesetzt sehen, hat die "California Medical Association" auf den Plan gerufen, deren Direktor Jack Lewin das Ganze "so etwas wie eine Hexenjagd" zu sein scheint.











