Neuer Modetrend: Spice statt Hanf
Haben Sie Angst vor Urintests? Da sind Sie nicht alleine. Immer mehr Leute suchen nach Alternativen zu den bereits bekannten, respektive bereits verbotenen Drogen. Spice, eine Mischung aus verschiedenen Pflanzen, ist bisher nicht verboten und wirkt angeblich ähnlich wie Hanf.
In der Schweiz sind wir in der glücklichen Lage, über die grösste Artenvielfalt an psychoaktiven Pflanzen zu verfügen.
Viele davon haben wir bereits als Kinder kennengelernt. Wir wurden auf den Schulausflügen oder bei anderen Gelegenheiten vor ihrer "Giftigkeit" gewarnt.
Im Gemüsegarten wuchsen nicht nur Kartoffeln, Bohnen und Erbsen, die im Rohzustand ziemlich giftig sind, sondern auch wilde Beeren - giftige und ungiftige.
Ohne Probleme haben wir gelernt, damit umzugehen. Jedes Kind darf überall "giftiges" Gemüse einkaufen. Man geht davon aus, dass es gelernt hat, wie man damit umgehen soll.
Offenbar ist es also nicht die Giftigkeit eines Gewächses, die für ein Verbot ausschlaggebend ist, sondern der wirtschaftliche Nutzen, der aus dem Verbot entstehen kann.
Beim Hanf profitiert fast jeder Wirtschaftszweig von der Prohibition. Es ist immer noch die nützlichste Pflanze der Welt.
Im Vergleich zu den meisten anderen psychoaktiven Pflanzen ist sie harmlos in der Wirkung.
Die Auswüchse der Prohibition bringen diejenigen Jugendlichen in Gefahr, welche nicht das Glück hatten, genügend über die Wirkung unserer heimischen Pflanzen zu lernen. Sie sind dem Schwarzmarkt ausgeliefert und bringen sich bei jedem neuen "Ausprobieren" in Gefahr.
Kein Verbot der Welt kann ein Mangel an guter Ausbildung ausgleichen!
Schützen wir unsere Jugend und nicht die Wirtschaft!
5.9.08 sw











