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Niederlande will Joints für Touristen verbieten

Kiffende Touristen unerwünscht

Niederlande will Joints für Touristen verbieten - ab Jänner sollen nur noch Einheimische Zutritt zu Coffee-Shops haben

Touristen sollen keine Joints mehr erhalten. Einer etwaigen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof wegen Diskriminierung sehen die Niederlande gelassen entgegen

derStandard.at 02. November 2005

Die Niederlande wollen ihr Landesimage als "europäisches Drogenparadies" loswerden. Schon ab Jänner könnten nur noch Einheimische Zutritt zu Coffee-Shops haben. Touristen müssen dann auf Joints verzichten.

Amsterdam - Junkies, Alkoholiker, auf Droge oder auf Entzug - wer bei "Chief Jaap" auf einen Kaffee vorbeischaut, muss sein Suchtproblem nicht verbergen. Die Hausordnung im "Tuinhuis" (Pavillon), einem Resozialisierungsprojekt im Zentrum von Amsterdam, ist einfach aber streng: Wer Drogen konsumiert oder damit handelt, fliegt raus. "Probleme gibt es kaum", resümiert der grauhaarige Chief, der mit vollem Namen Jaap van Ginkel heißt und sich seit den 70er-Jahren als Sozialarbeiter um die "Verlierer der Gesellschaft" kümmert.

"Drogenparadies"

In letzter Zeit kommen immer mehr "Verlierer". Grund: "Sichtbar Abhängige stören im hippen Heute", meint Jaap. Die restriktive Einstellung vieler Niederländer, die sich mittlerweile auch gegen Cannabis richtet, schlägt sich auch in der Drogenpolitik des Landes nieder. Die konservative Regierung will das Landesimage des "Drogenparadieses" loswerden.

Österreich ist daran sehr interessiert, da mit dem EU-Vorsitz ab Jänner von Wien aus auch die EU-Drogenpolitik mitbestimmt wird. Auf Initiative der niederländischen Botschaft wurden deshalb Vertreter des heimischen Gesundheitsministeriums, der Vereinten Nationen und DER STANDARD von geplanten Änderungen informiert:

Keine Joints mehr für Touristen

Die berühmten Coffee- Shops, in denen Verkauf und Konsum von kleinen Mengen Cannabis geduldet werden, sollen ab Jänner nur noch Einheimischen offen stehen. Touristen sollen keine Joints mehr erhalten. Einer etwaigen Klage vor dem Europäischen Gerichtshof wegen Diskriminierung sieht Paul van Voorst vom Justizministerium gelassen entgegen. Man könne nichts einklagen, was gesetzlich verboten sei. Die Zahl von Coffee-Shops hat sich in den vergangenen fünf Jahren beinahe halbiert, derzeit gibt es rund 750 im ganzen Land.

Cannabis droht überhaupt das Aus

Nach fünf Jahren wird auch die Aktion "Cannabis aus der Apotheke" gestoppt. Die Abgabe (hauptsächlich als Tee) an bestimmte Patienten hat sich als unrentabel herausgestellt.

Cannabis droht überhaupt das Aus. Mit fortschreitender Kultivierung stieg auch permanent der THC-Gehalt, der für die berauschende Wirkung verantwortlich ist. Sollte sich in einer noch laufenden Untersuchung herausstellen, dass der höhere THC-Gehalt die immer häufiger werdenden Persönlichkeitsstörungen unter Haschrauchern auslöst, wird Cannabis als harte Droge eingestuft, so Ton Cramer vom Gesundheitsministerium.

  • The dutch Government wants to stop the medical cannabis program and to restrict the sale of cannabis in coffee shops to the Dutch.
Artikel modifiziert Freitag 2. Dezember 2005 23:22, Erscheinungsdatum Sonntag 6. November 2005 23:14

Forum des Artikels

Niederlande will Joints für Touristen verbieten
Ich find das alles unrelevand da die zahl und menge der drogenfunde stetig steig was nichts anderes heist als das immer mehr drogen tranportiert und hergestelt werden also auch verkauft wenn man bedenkt das ein grossteil des holländischen cannabis aus deutschland kommt und dort gezüchtet wird braucht man sich als deutscher kiffer keine gedanken machen als schlussfolgerrung
daraus "zieh_ich" das kein gesetz der welt den drogen konsum einstellen sondern lediglich verbieten kann was aber nichts nützen wird. KDT

Auf diese Nachricht antworten
Die Webseite besuchen : von wegen verbieten : http://www.kiffer.net
7 März 2008 von Ghostfacekiffer
> Niederlande will Joints für Touristen verbieten
Hallo
Wieder einmal lese ich über Hanf, was ich seit mehr als dreissig Jahren mache!
Und wieder lese ich, dass die Repression stärker wird, weil geldgierige Idioten immer stärkeren Hanf züchten, was wirklich auch bei mir zu stark einfährt.
Hanf darf / muss ja nicht hochprozentig, sondern rein sein, wie in der homöpathie, es braucht nur eine Spur, also wenige Prozente.
Aber solange Messen, Hanfparaden etc. mit 2/3 Indoorhanf werben, wird sich nicht`s ändern, aber das ist ja nicht mein Problem, denn mein Hanf wächst draussen ganz legal, bis ich diesen dann geniesse, und jeder Hanfliebhaber soll doch dasselbe tun, denn dann wird sich etwas ändern, und wenn es nur das Bewusstsein zu dieser Pflanze ist!
Hanfliebhaber sind sowieso nur etwa 10% aller Konsumenten, und etwa gleichviel sind seit mehr als 20 Jahren dabei, der rest hört wieder einmal auf, und schlägt dann meistens noch schlechte Noten über den Hanf, wie der Ex - Raucher über Tabak, der Alki über Alkohol etc.
Und der Titel sollte wohl heissen:
Niederlande will HANF für Touristen verbieten.

Gruss Silvio

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5 August 2006 von Silvio, so heisse ich tatsächlich!

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Streit um Hanfanbau

http://www.cannabis-helvetica.ch
http://www.swisshempshop.com