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UN-Drogenkommission tagt in Wien

Bei der Veranstaltung sollen bisherige Entwicklungen bewertet werden. Das Problem konnte vorerst eingedämmt aber nicht gelöst werden.

13. März 2008

Antonio Maria Costa Costa: Einige Ziele seien bisher nicht erreicht worden. Um den illegalen Drogenhandel bis 2008 einzugrenzen oder zu beseitigen, hatte die UN-Hauptversammlung vor zehn Jahren eine Strategie festgelegt. Mit Erfolg: Der Drogenkonsum sei auf weniger als fünf Prozent der Erwachsenen eingedämmt, das Problem sei aber trotzdem nicht gelöst. Dies teilte Antonio Maria Costa, Executive Director des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), in einer Aussendung in einer Aussendung mit. Von heute, Montag, bis kommenden Freitag bewertet die UN-Drogenkommission die bisherigen Entwicklungen bei einer Tagung in Wien.

Einige Ziele seien bisher nicht erreicht worden oder vor zehn Jahren noch schwer erfassbar gewesen, so Costa. Zur Tagung wurden Vertreter aus 53 CND-Mitgliedsländern erwartet. Die Themenpalette des Treffens reicht von den Auswirkungen des Drogenhandels bis hin zur verminderten Nachfrage nach illegalen Drogen, alternativen Entwicklungen und Strategien.

Friedensmarsch

Als Kontrastprogramm zur UN-Tagung hatte die Plattform von Nichtregierungsorganisationen ENCOD am vergangenen Wochenende einen Friedensmarsch und eine Konferenz organisiert. ENCOD steht für "European Coalition for Just and Effective Drug Politics." Die Organisation fordert die Legalisierung des Anbaus von Hanf-, Mohn- und Kokapflanzen für den Eigengebrauch.

*www.unodc.org (extern)

Weitere Informationen sind zu finden unter www.encod.org

Artikel modifiziert Sonntag 16. März 2008 21:26, Erscheinungsdatum Donnerstag 13. März 2008 13:20

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